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Die Organisatorinnen Christiane Bardeck (links) und Bettina Kahmann (rechts) umrahmen die Siegerin des Zehn-Kilometer-Laufes, Elke Kolbe (Zweite von rechts), und die Zweitplatzierte Luise Anders.

Die Organisatorinnen Christiane Bardeck (links) und Bettina Kahmann (rechts) umrahmen die Siegerin des Zehn-Kilometer-Laufes, Elke Kolbe (Zweite von rechts), und die Zweitplatzierte Luise Anders.
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Leichtathletik

138 Teilnehmer beim 13. Wasserwerklauf in Elze

Brelingerin Elke Kolbe gewinnt das Hauptrennen über zehn Kilometer, Paul Janicki siegt über fünf Kilometer.

Leichtathletik. Neue Fans gewonnen und auch alte behalten – das ist die Bilanz des 13. Elzer Wasserwerklaufes gewesen. 138 rannten, joggten oder walkten auf den Strecken durch den Forst Rundshorn. „Bei der Konkurrenz durch den Entdeckertag war das ein hervorragendes Ergebnis für uns“, meinte Christiane Bardeck aus dem Organisationsteam.

Denn zu entdecken gab es auch in Elze viel. „Gerade von den Neuen bei uns habe ich viel Lob gehört. Wunderschöne Strecke, auf der man auch mal ganz allein für sich ist, alles autofrei – das waren nur einige der positiven Kommentare, die ich so gehört habe“, sagte Bardeck.

Einen Lauf durch die Natur hatten besonders die Halbmarathonis auf ihren 21,1 Kilometern bis nach Fuhrberg. Frank Ritschel von der SG Bredenbeck ließ sich am wenigsten Zeit. In 1:26:05 Stunden drehte er die Runde und ließ seinen Dauerrivalen in Elze, den Bissendorfer Roman Meinen (1:34:07), weit hinter sich. Erstmals waren auch vier Frauen dabei. „Bisher nahmen das bei uns immer nur ein oder zwei auf sich. Jetzt sind noch einige spontan gekommen“, sagte Bardeck. Auch die vereinslose Siegerin Anke Schmidt (1:47:25) war erst am Morgen direkt zum Lauf gekommen.

Vollkommer deutlich vorn

Allein an der Spitze war auch Guido Vollkommer. Der Pattenser war über seinen Arbeitgeber enercity, Sponsor in Elze, nicht zum ersten Mal zum Wasserwerk gekommen. Er brauchte für den Zehn-Kilometer-Lauf 36:01 Minuten und hatte fast zweieinhalb Minuten Vorsprung. Deutlich gewann auch Elke Kolbe aus Brelingen. Bei den Frauen kam sie nach 47:13 Minuten im Ziel an, hatte aber zumindest von einigen der Männern Gesellschaft.

Die Töchter der beiden Zehn-Kilometer-Sieger nahmen den Fünf-Kilometer-Lauf in Angriff und zeigten, dass sie von ihren laufenden Eltern offensichtlich einiges mitbekommen haben. Sarah Vollkommer holte sich in 21:22 Minuten den Sieg. Doch Smilla Kolbe (21:30) war ihr dicht auf den Fersen. Das ist umso verwunderlicher, da Smilla eigentlich Siebenkämpferin ist und mehr den Sprint und die Sprünge liebt. Doch nach ihrem Sieg bei der deutschen Jugend-Meisterschaft mit der Siebenkampf-Mannschaft suchte sie neue Herausforderungen – und fand sie in Elze.

Bei den Männern war Paul Janicki (Wedemark) die Nummer eins. Während seine drei Kinder im 800-Meter-Kinderlauf unter den 30 jungen Teilnehmern ganz ohne Zeitmessung ihren Spaß hatten, lief das Familienoberhaupt auf der Fünf-Kilometer-Runde in 19:36 Minuten seinem klaren Sieg entgegen. Jürgen Grätz (Wedemark) musste sich bei seinem zweiten Rennen am Wochenende – einen Tag zuvor war er beim Eichenparklauf im Einsatz – in 20:40 Minuten geschlagen geben.

Von Matthias Abromeit


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