Navigation:
Stets engagiert: Hans Zach von den Hannover Scorpions.

Stets engagiert: Hans Zach von den Hannover Scorpions.

Eishockey

Scorpions vor DEL-Final-Einzug: 4:1 in Ingolstadt

Den Hannover Scorpions fehlt nur noch ein Sieg zum erstmaligen Einzug in die Endspiele um die deutsche Eishockey- Meisterschaft. Die Niedersachsen gewannen am Sonntag mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) auch das zweite Playoff-Halbfinale beim ERC Ingolstadt.

Hannover. Die Hannover Scorpions mit Trainerfuchs Hans Zach stehen kurz vor dem Einzug in die Endspiele um die deutsche Eishockey-Meisterschaft: Nach dem 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) am Sonntag beim ERC Ingolstadt führt Hannover in der Serie 2:0 und kann bereits an diesem Dienstag (19.30 Uhr) daheim den größten Erfolg der Club- Geschichte perfekt machen. Der 61-jährige Zach, der sich am Ende dieser Saison aus der DEL verabschieden will, hat nach drei Titeln mit Düsseldorf schon reichlich Erfahrung als Meistermacher.

Mit Blick auf die dritte Partie warnte Zach aber: „Der dritte Sieg ist der schwerste. Da sind sie angeschlagen, da sind sie gefährlich.“ Schon im Viertelfinale gegen Nürnberg hatten die Scorpions einen 2:0- Vorsprung verspielt. Finalgegner wären entweder der EHC Wolfsburg oder die Augsburger Panther, die am Sonntagabend aufeinandertrafen. Augsburg hatte das erste Spiel in Wolfsburg 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Hannover hatte Ingolstadt zum Auftakt daheim 6:0 abgefertigt und gewann erneut verdient. „Wir haben gekämpft mit Mann und Maus“, lobte Routinier Klaus Kathan.

Rainer Köttstorfer (4.) und Kathan (9.) schockten schon in der Anfangsphase die Ingolstädter, die zudem noch Glück bei einem Pfostentreffer von David Wolf hatten. Adam Mitchell (48.) erhöhte per Abstauber, ehe Prestin Ryan (50.) nach insgesamt fast 110 torlosen Minuten den ersten ERC-Treffer im Halbfinale erzielte. Ben Cottreau (56.) überwand danach jedoch Ingolstadts erneut nicht ganz glücklich aussehenden Nationaltorwart Dimitri Pätzold. Top-Torschütze Thomas Greilinger musste danach wegen eines Revanche-Stockschlages vorzeitig vom Eis und fehlt dem ERC am Dienstag wegen seiner Sperre.

Ingolstadt rannte wie schon in der ersten Partie an, fand aber erneut fast keine Lücke im Abwehr-Bollwerk der Gäste, die auf Konter lauerten. Ryans Bauerntrick war zu wenig für den ERC. „Wir schießen einfach keine Tore“, klagte Ex-Nationalspieler Michael Waginger, meinte aber auch: „Wir haben nach wie vor die Chance. Wir müssen weiter dran glauben, das ist das einzige Rezept.“ Trainer Greg Thomson lobte sein Team: „Ich nehme die Mannschaft in Schutz, sie hat super gespielt.“ Thomson warnte: „Die Serie ist nicht vorbei.“ dpa


6:1 – Indians bejubeln den Klassenerhalt Jubel am Pferdeturm: Die Indians schaffen vor 4012 Zuschauern den vierten Sieg gegen Freiburg und sichern sich so den Klassenerhalt. mehr
6:0 gegen Ingolstadt – Scorpions auf Finalkurs Jubel in der TUI-Arena: Die Hannover Scorpions schlagen Ingolstadt – sind nach dem ersten Play-Off-Halbfinalspiel auf Finalkurs. mehr
Hannover Scorpions zittern sich ins Halbfinale Die Hannover Scorpions haben nach einem Eishockey-Krimi das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft erreicht. Das Team von Trainer Hans Zach zitterte sich im entscheidenden fünften Viertelfinal-Spiel am Mittwoch zu einem 4:3-Heimsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers. mehr
Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Vergleiche alle Wettquoten für Spiele von Hannover 96 bei SmartBets.