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ÜBERRASCHUNG: Chris Herperger (links) ist wieder da und traf zum3:1. Das freut auchStephan Wilhelm mitseinem Nachwuchs und Denis Shvidki (Mitte).

ÜBERRASCHUNG: Chris Herperger (links) ist wieder da und traf zum 3:1. Das freut auch Stephan Wilhelm mit seinem Nachwuchs und Denis Shvidki (Mitte).© Florian Petrow

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DEL

Scorpions gewinnen 3:1 gegen München

Plötzlich war es da, das Scorpions-Phantom. David Sulkovsky entdeckte es beim Sturmlauf in Richtung Münchner Tor. Ein Blick, ein Pass - und Chris Herperger musste nur noch die Kelle hinhalten. 3:1, Die Vorentscheidung.

Hannover. Herperger? Am Donnerstag offiziell für immer noch nicht fit erklärt, machte er sich einen Tag später auf wundersame Weise wieder ans Werk. Wie angekündigt kehrte auch Denis Shvidki zurück aufs Eis. Zum Glück: Denn die beiden Knie-Patienten der Scorpions zwangen den Gast aus München im zweiten Drittel per Doppelpack fast im Alleingang in die Knie.

Dabei hatten Herperger (sechs Spiele) und Shvidki (drei Spiele) wegen Meniskusproblemen bislang quasi nicht stattgefunden in dieser Saison. Freitag brachten beide wieder ihre Gelenke in Gang. Ein Grund, warum es bei den Scorpions auch nach der Deutschland-Cup-Pause wie geschmiert lief.

Obwohl es gestern etwas Schwierigkeiten gab, nach zwei Wochen aus dem Standby-Modus wieder auf volle Funktionsfähigkeit zu schalten. Im VIP-Raum lagen noch Flyer für den längst vergangenen Deutschland-Cup aus. Und auch auf dem Eis hinkten die Scorpions zunächst der Zeit und den Gegenspielern etwas hinterher. Wie beim 0:1, als James Ty Morris (3.) alleingelassen abziehen konnte.

Die Scorpions deswegen aber keineswegs nervös. Geduldig wartete das Team von Trainer Igor Pavlov, der vor dem Spiel Abwehr- und Sturmreihen umgestellt hatte, auf seine Chance. Die kam in der 17. Minute unverhofft, als EHC-Torwart Jochen Reimer den Puck nach vorn prallen ließ. Morten Green stand genau richtig und stolperte die Scheibe über die Linie.

Beide Teams erhöhten im zweiten Drittel das Tempo. Doch es blieb ein Geduldspiel. Scorpions-Abwehrmann Stephan Daschner wollte es in die eigene Hand nehmen und trickste sich in Richtung Münchner Tor, vertändelte allerdings das Spielgerät. Shvidki schaltete am schnellsten und überraschte die verdutzte EHC-Abwehr - 2:1 (35.).

Zwei Minuten später tauchte das Phantom auf. Herpergers 3:1 sollte am Ende reichen. Auch wegen einer starken Abwehrleistung. Da konnte Scott King auch seinen Penalty-Fehlschuss (53.) verkraften.


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