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Der Mann mit dem Hammer: Die Schlagschüsse von Sascha Goc sind gefürchtet.© zur Nieden

Nach seinem Hammer-Tor

Scorpion Goc erklärt sein Schlaggeheimnis

Die NP sprach mit Sascha Goc, der mit seinem Schlagschuss gegen Ingolstadt die Hannover Scorpions ins Finale befördert hat.

Herzlichen Glückwunsch zum 31. Geburtstag, Herr Goc! Wie haben Sie gefeiert?

Mit meinem Bruder Niki habe ich nach Mitternacht ein Bierchen getrunken. Am Tag haben wir dann zusammen gegrillt. Frau und Kinder sind daheim im Schwarzwald geblieben.

Mit Ihren beiden Treffern haben Sie sich selbst und das Team beschenkt. Beschreiben Sie das entscheidende Tor von der Blauen Linie.

Thomas Dolak hat einen perfekten Pass gespielt, wo der Puck hingehört. Und Klaus Kathan hat dem Torwart die Sicht genommen. Dann habe ich genau in die Ecke getroffen. Pätzold hatte keine Chance. Super, von so weit außen ist es sehr schwer, ein Tor zu erzielen.

Dann sind alle Mitspieler auf sie drauf, um zu gratulieren. Wie ist es, von einem Menschenknäuel erdrückt zu werden?

Mit dem Atmen ist es etwas schwierig. Ich lag ganz unten, der Torwart quer über mir und dann der Rest. Da wurde es schon kitzelig. Aber das ist in Ordnung. Die können auf mir herumtrampeln, so viel sie wollen, solange wir gewinnen.

Ihre Hammer-Schüsse erreichen über Tempo 150. Verraten Sie uns Ihr Schlaggeheimnis?

Hauptsächlich Training. Mein Vater Josef hatte uns früher im Garten eine Schießanlage aufgebaut. Wir haben eine 80 Zentimeter große Tischplatte genommen, Schmierseife drauf, damit der Puck schön rutschig ist. Und dann haben mein Bruder Marcel und ich auf ein Fangnetz in zehn Metern Entfernung geschossen. Das hat was gebracht. Entscheidend ist aber nicht, wie hart man schießt, sondern, dass man das Tor trifft.

sl


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