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Eishockey

Insolvenz-Antrag gegen Scorpions zurückgezogen

Das ging fix! Im Fall des Insolvenzantrags eines ehemaligen Mitarbeiters, der die Lizenz des Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions bedrohte, hat deren Geschäftsführer Marco Stichnoth den ausstehenden Lohn am Donnerstag bezahlt.

Hannover. Damit sind die drohende Insolvenz und der Lizenzentzug vom Tisch. Der Ex-Angestellte hatte mehrere tausend Euro von der Hannover Scorpions Eishallen- und Spielbetriebs-GmbH gefordert. Das Amtsgericht Hannover hatte ihm das Geld im Januar zugesprochen. Weil er aber keins bekam, stellte er den Insolvenzantrag gegen die Spielhallengesellschaft.

Scorpions-Geschäftsführer Stichnoth hatte im NP-Gespräch angekündigt, die Forderung schnell begleichen zu wollen. Er hielt Wort. Donnerstag bezahlte er den geforderten Betrag, der inklusive Anwaltskosten und Zinsen bei mehr als 7000 Euro lag. Der ehemalige Angestellte zog daraufhin seinen Antrag beim Amtsgericht Hannover zurück. Es kommt also nicht zu einem Insolvenzverfahren.

von Jonas Szemkus


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