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Kann nicht mehr hinsehen: Indians-Trainer Joe West.© Petrow

Eishockey

Indians gegen Crimmitschau auch zu Hause schlapp

Das war wohl nichts. Die Hannover Indians haben den Ausgleich in den Playdowns gegen Crimmitschau verpasst, sie waren chancenlos beim 1:5 Freitagabend vor 3614 Zuschauern am Pferdeturm.

 

Hannover. In der „Best of seven“-Serie liegen sie nun schon mit 0:2 hinten. Dabei war das Ziel vorher klar gewesen. „Gemeinsam zum Klassenerhalt“ stand in Großbuchstaben auf einem Plakat, das die Fans auf der Tribüne vor dem Spiel hochhielten. Die Antwort auf dem Eis blieben die Indians aber schuldig.

 

In der aufregenden Anfangsphase wurden sie von Scott Champagne kalt erwischt – 0:1 (4.). Es war die erste Möglichkeit der Gäste, aber nicht die letzte. Andy Contois (14.) und wieder Champagne (16.) legten nach - 0:3. Und die Indi­ans? Blieben im Spiel nach vorne zu blass und konnten sich bei Torhüter Jan Münster bedanken, dass sie nicht noch höher zurücklagen.

 

In der Drittelpause wechselte Indians-Coach Joe West den Schlussmann und schickte Youri Ziffzer auf das Eis. Es nützte nichts. Ziffzer hielt zwar fehlerfrei, im Angriff fehlte es aber weiterhin an Inspiration und der Konsequenz im Abschluss. Vor allem in Überzahl fiel den Indians nicht viel ein.

 

Groß der Frust bei den Indi­ans spätestens nach dem entscheidenden 0:4 von Adriano Carciola (47.). Nicht nur bei den Zuschauern. Nach einer wilden Schlägerei und mehreren Minuten Unterbrechung gab es vier Spieldauerstrafen – darunter für die Indians Tobias Stolikowski und Jamie Chamberlain (55.). Der negative Höhepunkt einer einseitigen Partie. Wollen die Indians die Vorentscheidung in der Serie verhindern, müssen sie das dritte Spiel in Crimmitschau (Sonntag, 17 Uhr) unbedingt gewinnen.


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