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Dirk Wroblewski will mit den Indians wieder feiern.

Trennung von Joe West?

Indians-Chef: "Im Trainerstab werden wir auf jeden Fall was ändern"

Gespräch mit Indians-Geschäftsführer Dirk Wroblewski über die Planungen für die kommende Zweitliga-Saison.

VON MICHAEL LANGE

Herr Wroblewski, Ihr Fazit zur abgelaufenen Spielzeit?

Wir sind am Ende mit einem blauen Auge davongekommen. Die Erwaltungshaltung war eine andere, da braucht man nicht drum herum zu reden.

Und jetzt folgt das große Aufräumen?

Es kann ja nicht unser Anspruch sein, wieder nur 13. zu werden. Bis jetzt hat es keine Gespräche gegeben, das wollte ich in der Situation nicht. Aber jetzt wird einiges passieren, das ist ja klar.

Und was heißt das?

So, wie wir es gemacht haben, hat es offensichtlich nicht geklappt, also müssen wir es anders machen.

Alles wird hinterfragt?

Das gilt vor allem für den sportlichen Bereich. Die Zuschauer haben uns nicht so im Stich gelassen, wie es denkbar gewesen wäre für das, was wir abgeliefert haben. Das Gleiche gilt für die Sponsoren. Viele haben vorzeitig verlängert, darauf bin ich stolz.

Und was planen Sie im sportlichen Bereich?

Es reicht nicht aus, nur eine sportliche Kompetenz zu haben, die alles entscheidet. Das soll nicht heißen, dass ein Sportdirektor her muss. Aber da werden wir uns breiter aufstellen, egal, wie der Trainer heißt – und ob er Joe West heißt, weiß ich nicht. Im Trainerstab werden wir auf jeden Fall was ändern.

Wann ist mit Entscheidungen zu rechnen?

Der Headcoch soll bei den sportlichen Dingen mitreden können, denn natürlich bin ich nicht derjenige, der die sportliche Kompetenz beansprucht. Deshalb wird es relativ schnell gehen. Das gebietet ja schon die Fairness auch den Spielern gegenüber.


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