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Eishockey

Hannover: Scorpions siegen, Indians und ESC verlieren

Wie so oft in jüngerer Vergangenheit haben sich die Hannover Scorpions mit ihrem Gegner ein enges Match geliefert – diesmal ernteten sie dafür den verdienten Lohn. Die Mannschaft von Trainer Tomas Martinec bezwang in der Eishockey-Oberliga die Black Dragons Erfurt mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1). Die Indians und der ESC Wedemark verloren dagegen ihre Spiele.

Hannover. Ebenfalls ein gewohntes Bild: Die Scorpions lagen zunächst im Rückstand. Oliver Kämmerer traf für die Gäste nach fünfeinhalb Minuten zum 0:1. Robin Marek glich im Powerplay zu Beginn des Mitteldrittels aus. Apropos Überzahlspiel: Die Scorpions konnten sich auf ihre Spezialreihen verlassen, zwei ihrer drei Tore fielen mit einem Mann mehr auf dem Eis – darunter war auch der umjubelte Siegtreffer von Stefan Goller zum 3:2 in der 53. Minute.

Zwischendurch hatte im Schlussdrittel der überragende Chad Niddery, der an allen drei Toren beteiligt war, die Gastgeber mit 2:1 in Führung gebracht, Hannes Ulitschka egalisierte zum 2:2. In der finale Spielminute nahm Erfurts Trainer Thomas Belitz seinen Torhüter Martin Otte zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch die Scorpions verteidigten den Vorsprung vor 812 Zuschauern.

Tore: 0:1 (5:32) Kämmerer (Ulitschka, Vostarek bei 5-4), 1:1 (24:21) Marek (Decoste, Niddery bei 5-4), 2:1 (45:00) Niddery (Decoste, Blank), 2:2 (48:19) Ulitschka (Schüpping, Kämmerer), 3:2 (52:24) Goller (Strakhov, Niddery bei 5-4) – Strafminuten: Scorpions 20, Dragons 10

Essen-Indians 2:0

Die EC Hannover Indians kassierten dagegen eine 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)-Niederlage bei den Moskitos Essen. Ursächlich dafür war das 1. Drittel, das aus Sicht des ECH vor allem in den letzten Minuten unglücklich verlief.

Trotz Überzahl kassierten die Indians das 0:1 durch Christoph Ziolkowski (18.), er ist der Bruder von ECH-Kapitän Thomas Ziolkowski. Nur 79 Sekunden später erhöhte Robin Slanina zum 2:0 für die Moskitos. Und der nächste Tiefschlag für die Hannoveraner, die von 150 Fans ins Ruhrgebiet begleitet wurden, folgte noch kurz vor dem Ende dieses Spielabschnitts: Artur Grass erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Somit mangelte es an einem weiteren Stürmer neben den ohnehin fehlenden Yannik Baier und Brain Gibbons. Bis zur Schlusssirene war Essens Keeper Sebastian Staudt trotz guter Chancen unüberwindbar. hg

ESC-Duisburg 2:12

Seine Hoffnungen auf einen Heimsieg hat der ESC Wedemark gestern Abend bereits nach dem ersten Drittel begraben müssen. Selbst nicht getroffen, aber schon vier Gegentore kassiert – so ernüchternd ging es los für die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss, die gegen die Füchse Duisburg sogar noch mit 2:12 (0:4, 0:4, 2:4) unterging.

Manuel Neumann traf vor 679 Zuschauern nach 33 Sekunden für die Gäste und legte in den ersten 20 Minuten selbst noch einmal nach (13.), Raphael Joly traf ebenso doppelt (6., 20.). Der ESC konnte auch anschließend bei seinem letzten Auftritt in diesem Jahr auf eigenem Eis nicht mehr an die guten Leistungen in den vergangenen Wochen anknüpfen. Die Füchse erhöhten durch Joly (24., 48.), André Huebscher (33.), Philip Kuhnekath (38., 56.), Jari Neugebauer (39., 58.), Norman Martens (47.).

Björn Bombis (44.) und Andreas Morczinietz (59.) waren die Torschützen für den ESC.

Stephan Hartung


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