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Wolfsburgs Torhüter Jochen Reimer und Christopher Fischer (l) beim 1:1 Ausgleichstreffer für Augsburg durch Chartier.© dpa

DEL-Finals

Hannover Scorpions am Dienstag gegen Augsburg

Riesenjubel bei den Augsburger Panthern: Das Überraschungsteam steht erstmals in den Endspielen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft und trifft dort ab Dienstag auf die Hannover Scorpions.

Der Vorrunden-Achte gewann am Freitag im Playoff- Halbfinale 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) gegen den EHC Wolfsburg und schaffte damit in der vierten Partie den entscheidenden dritten Sieg.
„Ich bin einfach überglücklich. Wenn man als Außenseiter startet, ist es fast unbeschreiblich, was meine Jungs bisher geleistet haben. Wir wollen noch eine Serie hier spielen und gewinnen“, sagte Augsburgs Trainer Larry Mitchell. Der Favoritenschreck, der zuvor schon DEL-Rekordmeister Adler Mannheim und Titelverteidiger Eisbären Berlin ausgeschaltet hatte, feierte mit dem Final-Einzug den größten Erfolg der Club-Geschichte.
Die Augsburger müssen zunächst in Hannover antreten, das bereits am Dienstag ebenfalls zum ersten Mal eine Finalserie erreichte. Für die Meisterschaft sind drei Siege nötig, der neue Titelträger wird spätestens am 30. April gekürt. „Ich denke, dass es ganz enge Serie wird. Wir lieben die Dramatik“, sagte der erneut starke Augsburger Nationaltorwart Dennis Endras.

Ausgerechnet Kai Hospelt (13.), dem Panthers-Trainer Larry Mitchell zuletzt Schauspielerei vorgeworfen hatte, brachte die Gäste zunächst in Führung. Doch Christian Chartier (37.), Brett Engelhardt (49.) und erneut Chartier (57.) wendeten die Partie, der Anschluss durch Hospelt (59.) war in der dramatischen Schlussphase zu wenig. „Wir haben die Serie nicht heute verloren, sondern zu Hause mit dem ersten Playoff-Spiel. Wir haben heute alles versucht“, sagte Wolfsburgs Trainer Toni Krinner, der zur neuen Saison nach Hannover wechseln wird.

Die Augsburger begannen wesentlich stärker als am Mittwoch beim 1:6 in Wolfsburg, konnten aber nichts Zählbares aus der Überlegenheit machen. Das rächte sich: Nationalspieler Hospelt stocherte den Puck zum 0:1 über die Linie, als Endras einen Schuss von John Laliberte abprallen ließ. Danach standen die Wolfsburger in der Defensive immer besser, die wenigen Chancen machte Torhüter Jochen Reimer zunichte. Brett Engelhardt traf zudem nur den Pfosten (26.), doch die Augsburger hatten auch Glück, bei einem Lattentreffer von Christoph Höhenleitner (29.).

Beim Ausgleich war viel Dusel dabei: Den Schuss von Chartier lenkte David Sulkovsky noch ins eigene Netz ab. David Krestan verpasste danach freistehend die erneute Wolfsburger Führung (38.). Das bestrafte Engelhardt, der sich gut durchsetzte und den Puck mit der Rückhand an Reimer vorbei ins Netz schaufelte. Mit einem ebenfalls noch von den Wolfsburgern abgefälschten Schlagschuss von Chartier schien die Entscheidung gefallen, doch Hospelt ließ die 7105 Fans im Curt-Frenzel-Stadion noch einmal zittern. dpa


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