Navigation:

ERWISCHT: Wolf Nick Anderson (hinten) jubelt über das 7:7. Die Indians sind fassungslos.© Petrow

7:8 nach Verlängerung gegen Freiburg

Hannover Indians stolpern

Jetzt wirds wieder eng für die Hannover Indians: Am Ostermontag verpassten sie die Vorentscheidung . Die Indians ließen sich den dritten Sieg in der dritten Partie in der entscheidenden Abstiegsrunde von den Freiburger Wölfen wegbeißen. Sie verloren nach Verlängerung mit 7:8. Stand der Play-Down-Serie, 2:1 für Hannover.

VON PHILIPP SCHAPER

HANNOVER. Es war ein irres Spiel. Doch es spiegelte auch den Umstand wider, dass mit Hannover und Freiburg die beiden schlechtesten Mannschaften der Liga auf dem Eis standen. Wobei Hannover das deutlich bessere Team von zwei schlechten war – was gegen heiße Wölfe aber nicht reichte. „Ich nehme die Niederlage heute auf meine Kappe“, sagte Trainer Joe West nach dem Abpfiff – konkret wurde er nicht.

Ob West sich die ungenügende Abwehrleistung seiner Mannschaft ankreidete? Im Angriff setzte er fast ausschließlich auf die ersten beiden Reihen. Die trafen zwar, ließen aber auch Top-Chancen aus.

Bezeichnend war, dass die Indians ihre 7:6-Führung nicht über die letzten Spielminuten brachten, obwohl sie 170 Sekunden lang aufs leere Freiburger Tor spielten. Doch Petr Mares und Kyle Doyle vergeigten, auf der anderen Seite traf Nick Anderson zum Ausgleich. Auch nach dem Ausgleich hätte es beinahe noch zum Sieg gereicht. Aber John Hughes vergab seinen Alleingang zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit – Verlängerung. Und da schlug es zum achten Mal hinter dem bedauernswerten Youri Ziffzer im Indians-Tor ein.

West will sich vor dem nächsten Spiel in Freiburg (Mittwoch, 20 Uhr) als Psychologe betätigen. „Ich muss jetzt versuchen, der Mannschaft wieder Leben zu geben“, sagte der Trainer.


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Vergleiche alle Wettquoten für Spiele von Hannover 96 bei SmartBets.