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JUBEL: Die Hannover Indians freuen sich über den ersten Sieg gegen Freiburg und bedankten sich bei Torwat Youri Ziffzer.© Petrow

6:3 gegen Freiburg im ersten Abstiegsspiel

Hannover Indians gut in Form

1:0 für die Hannover Indians. Der Eishockey-Zweitligist gewann das erste von sieben möglichen Abstiegs-Finalspielen gegen die Wölfe Freiburg vor 3207 Zuschauern mit 6:3. Heute (18.30 Uhr) haben die Indians die Möglichkeit, den Vorsprung in Freiburg auszubauen.

VON PHILIPP SCHAPER

HANNOVER.Dafür müssen sie sich aber die Worte ihres Verteidigers Jan Hemmes zu Herzen nehmen. Der Abwehrmann warnte: „Wir dürfen jetzt nicht wieder in alte Euphorie verfallen, weil wir mal ein gutes Spiel gezeigt haben.“

Dass die Warnung des 27-Jährigen berechtigt ist, zeigten die letzten drei Spielminuten. Durch die 6:0-Führung nachlässig und leichtsinnig geworden, ließen sich die Indians noch drei unnötige Dinger einschenken – von harmlosen Wölfen, denen sie zuvor mächtig das Fell gegerbt hatten.

Hart, aber zumeist fair, kämpften sich die Indians vom Eröffnungsbully weg ins Spiel. Nur einer fiel mal wieder aus dem Rahmen: PJ Atherton. Der Verteidiger rammte Freiburgs Patrick Vozar nach 160 Sekunden mit einem bösen Knie-Check um.

Dafür schickte ihn Schiedsrichter Jan Korb sofort zum Duschen, was Atherton mit wütenden Beschimpfungen quittierte. Dabei kann der US-Amerikaner froh sein, keine Matchstrafe bekommen zu haben. Die hätte das Ende der Saison bedeutet. Ob Atherton trotzdem noch mal für die Indians aufläuft, ist nach den letzten Vorfällen fraglich.

Doch auch die frustrierten Freiburger teilten mächtig aus: Ex-Indianer Preston Mizzi und Tim Schüle mussten ebenfalls vorzeitig in die Kabine. Die Indians ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten ihre beste Partie der Play-Downs. Fünf der sechs Treffer erzielten sie in Überzahl, dazu verteidigten sie hinten ordentlich. Nur die letzten drei Minuten schmeckten Trainer Joe West nicht.


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