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Play-Off-Halbfinale

6:0 gegen Ingolstadt – Scorpions auf Finalkurs

Jubel in der TUI-Arena: Die Hannover Scorpions schlagen Ingolstadt – sind nach dem ersten Play-Off-Halbfinalspiel auf Finalkurs.

HANNOVER. Nach dem Fünf-Spiele-Krimi gegen Nürnberg im Viertelfinale ließ Hannover diesmal nichts anbrennen. „Wir waren klar die bessere Mannschaft“, lobte Trainer-Altmeister Hans Zach. ERC-Coach Greg Thompson klagte dagegen: „Wir haben es Hannover zu leicht gemacht.“

Vor allem im ersten Drittel waren die Gastgeber turmhoch überlegen. Adam Mitchell (6. Minute) und Chris Herperger (14.) sorgten für das verdiente 2:0. Danach sparten die Scorpions clever ihre Kräfte, spielten defensiver und nutzten eiskalt ihre Chancen. Thomas Dolak (34.) und erneut Herperger (39.) machten schon im zweiten Spielabschnitt alles klar. André Reiß (49.) und Patrick Köppchen (57.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. „Die Höhe spielt keine Rolle, das ist nur ein Spiel. Das 6:0 verführt auch ein bisschen, aber das wäre ein Trugschluss“, warnte Ex-Bundestrainer Zach.

Drei Siege sind im Modus „Best of Five“ zum Weiterkommen nötig.

Im zweiten Halbfinalspiel schoss Chris Collins die Augsburger im ersten Halbfinale am Freitag mit seinen drei Treffern fast im Alleingang zum 3:2-Sieg nach Verlängerung beim EHC Wolfsburg. Damit setzten die Schwaben ihre Playoff-Erfolgsserie fort. Zuvor hatte das Überraschungsteam bereits DEL-Rekordmeister Mannheim und Champion Berlin ausgeschaltet.

Die zweiten Spiele der beiden Halbfinal-Serien finden am Sonntag statt.


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