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Nicht zufrieden: Scorpions-Trainer Hans Zach© Petrow

DEL

2:5 – Hannover Scorpions schlagen sich selbst

Rückschlag für die Scorpions: Freitag setzte es eine 2:5-Pleite gegen Play-off-Konkurrent Nürnberg.

NÜRNBERG. Das ging schnell: Bereits nach 35 Minuten war das Spiel für die Scorpions gelaufen. Nürnbergs Shane Peacock schlenzte den Puck bei Überzahl Richtung Scorpions-Tor. Doch wie schon beim Treffer zuvor sah Levente Szuper auch beim 0:4 schlecht aus. Peacocks harmloser Schuss rutschte ihm zwischen Arm und Brustschutz durch. Die Entscheidung.

Szuper vertrat Travis Scott, der kurzfristig verletzt passen musste. „Wir wollten nichts risieren“, so Trainer Hans Zach.

Trotz der Patzer – Schuld an der Pleite waren eher Szupers Vorderleute. Den Grundstein für die empfindliche Niederlage legten die Scorpions schon im ersten Durchgang. Mit vielen Scheibenverlusten im Spielaufbau luden sie den Gastgeber immer wieder zu Kontern ein. Wie beim 1:0. Der Schlagschuss von Sascha Goc sauste über die Bande aus Nürnbergs Drittel.

Björn Barta verwertete den Gegenstoß (8.). Hannover nach dem Rückstand völlig von der Rolle. Andy Reiss vertändelte die Scheibe im eigenen Drittel. Roland Mayr bedankte sich auf seine Art: 2:0 nach zehn Minuten.

Als endlich Besserung in Sicht schien, patzten die Scorpions erneut. In Überzahl war es wieder Reiss, der den Puck verlor. Diesmal an Andre Savage. Kollege Jesse Schultz schloss den Konter zum 3:0 ab. Das Umschalten von Angriff auf Abwehr – gestern eine eindeutige Schwachstelle der Scorpions.

Und mit dem Toreschießen gegen Nürnberg taten sich die Scorpions bislang ohnehin schwer. In zuvor drei Saison-Vergleichen traf Hannover ganze dreimal. Freitag kamen in der Schlussphase immerhin noch zwei Treffer dazu. Thomas Dolak (48.) und Sascha Goc (60.) in Überzahl korrigierten das 0:5 von Barta (47.) zum 2:5-Endstand.

„Nürnberg hat verdient gewonnen. Sie waren gerade zu Beginn bissiger und geduldiger“, meinte Zach. Nürnberg habe die Konter „eiskalt ausgenutzt, aber meine Mannschaft hat nicht aufgesteckt. Das spricht für ihren Charakter.“

Für die Scorpions ist die Pleite dennoch ein Rückschlag im Endspurt der DEL-Vorrunde. Sonntag haben die Scorpions Gelegenheit, es besser zu machen. Um 14.30 Uhr kommt mit Adler Mannheim der nächste Konkurrent im Kampf um die begehrten Play-off-Plätze in die TUI-Arena. sdu


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