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PUNKTSIEG: Scorpion Eric Regan (rechts) nimmt sich Hamburgs Matthew Pettinger vor.

PUNKTSIEG: Scorpion Eric Regan (rechts) nimmt sich Hamburgs Matthew Pettinger vor.© Ulrich zur Nieden

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DEL

0:4 - Freezers stellen die Scorpions kalt

Keine Chance für die Hannover Scorpions: Im Ligaduell gegen die Hamburg Feezers gabs ein 0:4.

Hannover. Das Verlangen der Scorpions-Fans zum Fest hielt sich in Grenzen. Zwei kleine Anliegen taten sie gestern vor dem Spiel gegen die Hamburg Freezers in der TUI-Arena plakativ kund. „Lieber Weihnachtsmann, wir wünschen uns den Derbysieg!“, stand auf einem großen Banner. Und auf vielen anderen kleinen: „9 - Komm nach Hause!“ Gemeint war Thomas Dolak, der die Scorpions 2010 zur Meisterschaft schoss - und 2011 an die Elbe wechselte.

Am Ende des zweiten Weihnachtstages ging lediglich ein Wunsch in Erfüllung. Die Scorpions gewinnen nur Dolak. Seine Rückkehr zur neuen Saison gilt als fix. Sportdirektor Marco Stichnoth diplomatisch: „Wir gehen davon aus, dass wir das bewegt kriegen.“ Die Sache mit dem dritten Derbysieg in dieser Spielzeit lief dagegen schief. Woran Dolak nicht ganz unschuldig war. Erstes Tor aufgelegt, letztes Tor geschossen. „Ich habe mich bemüht, den Jubel flach zu halten“, sagte der Schütze. Die Dolak-Sprechchöre der Scorpions-Fans verstummten vorübergehend. Die Freezers-Anhänger übernahmen.

Ihr Team hatte im ersten Drittel den Scorpions eiskalt den Stachel gezogen. Der 2:0-Vorsprung sollte bis in den Schlussabschnitt reichen, in dem Hamburg noch auf 4:0 aufdrehte.

Schockgefroren waren die Scorpions bereits nach fünf Minuten gewesen. Robert Collins traf in Überzahl. Die steifen Scorpions kamen nicht ins Spiel gegen die aggressiven und schnellen Freezers. Zwei Schüsschen musste Hamburgs Torwart Dimitrij Kotschnew parieren. Hannover fand offensiv nicht statt. Wie es schnell und einfach nach vorne geht, demonstrierten die Gäste, als Brandon Reid allen davonflitzte und Thomas Greiss im Tor keine Chance ließ. Greiss spielte für den grippekranken Dimitri Pätzold. Seine Vorderleute erinnerten sich im zweiten Drittel ein wenig an ihre Qualitäten, gewannen ein paar Zweikämpfe - und schossen das ein oder andere Mal aufs Tor. Jedoch ohne Erfolg.

Immerhin landeten die Scorpions bei Eric Regans Box-Einlage gegen Matthew Pettinger noch einen Punktsieg. „Da hat zwei Minuten vor Schluss wenigstens einer im Derby Emotionen gezeigt“, bemerkte Stichnoth. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass es für die vorderen Plätze in der DEL nicht reicht. Der Blick geht nach der fünften Niederlage in den letzten sechs Spielen wieder nach unten.


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