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FEIERTRAUBE: Nach den zwei Siegen am Wochenende gegen
die Hannover Scorpions und Preussen Berlin steht der
ESC Wedemark in der Meisterrunde. Die Indians verloren
am Sonntag das sportlich wertlose Derby bei den Scorpions.© Sielski

Eishockey

Wedemark im Jubelrausch

Die Wedemark Scorpions verteidigen den achten Tabellenplatz gegen die Indians. Die verloren am Sonntagabend gegen die Scorpions in Langenhagen.

Mellendorf. Für die ESC Wedemark Scorpions hätte das neue Jahr nicht besser beginnen können. Die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss hat am Sonntag die Meisterrunde der Oberliga erreicht. Mit dem 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)-Sieg beim ECC Preussen Berlin verteidigte sie den achten Tabellenplatz gegen die Indians aus eigener Kraft. Basis dafür war auch der Freitagssieg gegen den zukünftigen Fusionspartner Hannover Scorpions (6:2). Die Scorpions aus Langenhagen spielen wie nun auch die Indians in der Zwischenrunde der unteren acht Teams.

Gegen das Preussen-Team von Scorpions-Legende Lenny Soccio geriet der ESC in der sechsten Minute durch Janek Seemann in Rückstand, Michael Budd (7.) gelang aber der schnelle Ausgleich. Dann sorgten Andreas Morczinietz (28., 37.) sowie Dennis Schütt (39.) für die Entscheidung für den ESC, der acht der letzten zehn Spiele gewonnen hat. Jeffrey Keller (53.) und Budd (58.) erhöhten noch.

Die Indians verloren am Abend das sportlich bedeutungslos gewordene Derby bei den Scorpions mit 1:4 (0:1, 1:3, 0:0). Vor 1438 Zuschauern in der ausverkauften Eishalle in Langenhagen traf Chad Niddery bereits nach 155 Sekunden zum 1:0.Nur wenige Minuten später verließ Niklas Deske das Eis, der Indians-Keeper hatte sich offenbar bei einem Zusammenprall in der ersten Spielminute verletzt. Für ihn rückte Ansgar Preuss zwischen die Pfosten. Im Mittelabschnitt gelang den Gästen der bessere Start. Maximilian Pohl glich mit einem verdeckten Schuss aus. Die Chance, das Spiel zu drehen, gab der ECH aber sofort wieder aus der Hand. Lukas Valasek leistete sich eine unnötige Strafe wegen Beinstellens, die Scorpions trafen in Überzahl durch Sachar Blank zum 2:1 – und stachen dann richtig zu. Niddery erhöhte auf 3:1 (33.), Robin Ringe nutzte das nächste Powerplay und traf zum 4:1 (37.).

Indians-Trainer Tobias Stolikowski war bitter enttäuscht von seinem Team und meckerte: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute ohne Herz gespielt.“  

 dh/hg


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