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Jubel bei den Indians.© Florian Petrow

Eishockey

Scorpions vs. Indians: Alles klar fürs Traumfinale

Das Traumfinale in der Oberliga Nord ist perfekt. Während die Hannover Indians souverän mit 6:0 die Rostock Piranhas bezwangen, machten es die Hannover Scorpions bei ihrem 6:4 gegen die Harzer Falken spannender.

Hannover. Die 1034 Zuschauer in der Eishalle Langenhagen sahen zu Beginn offensive Scorpions. Robin Ringe (2.) verpasste die Führung. Darcy Vaillancourt machte es eine Minute mit dem 1:0 besser. Die Führung spielte den Hausherren in die Karten, die in der Folgezeit die Falken das Spiel machen ließen, aber mit gefährlichen Kontern immer wieder Nadelstiche setzen konnten. Nach der ersten Pause nahmen die Falken das Heft in die Hand - erfolgreich. Michael Schwindt (23.) erzielte den Ausgleich. Die Scorpions - so schien es - wussten nicht, wie ihnen geschah. Wie in der 28. Minute. Nach gewonnenem Bully schaltete Robert Wittmann am schnellsten und hämmerte den Puck ins Scorpions-Tor.

Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Phil Hungerecker (32.) brachte keine Ordnung ins Scorpions-Spiel. Im Gegenteil. Wittmann markierte in der 35. Minute fast ungestört das 2:3. Die engagierte Spielweise der personell gebeutelten Falken machte sich im Schlussdrittel bemerkbar. Innerhalb von nur fünf Minuten sorgten Danny Reiss (41.), Sebastian Lehmann (44.) und Andreas Morczinietz (46.) für eine 5:3-Führung. Zwar kamen die Falken durch Eric Pipp (49.) noch einmal heran, doch Lehmann besiegelte fünf Sekunden vor dem Ende den Finaleinzug. Fehlen wird im ersten Finale nach einer Spieldauerstrafe Darcy Vaillancourt.

Safety first schien die Devise am Pferdeturm gewesen zu sein. Nach den insgesamt 16 Treffern von Dienstag agierten gerade die Piranhas aus einer sicheren Defensive heraus und ließen kaum Indians-Chancen zu. Anders das Bild nach der Pause. André „Sniper“ Gerartz (24., 31.) sorgte mit zwei Treffern für die Vorentscheidung vor den 2980 Zuschauern. Diese hatten in der Folgezeit noch weiteren Grund zur Freude. Karan Moallim (38.), Armin Finkel (45.) und Robert Hock (57.) trafen. 81 Sekunden vor dem Ende war es Gerartz vorbehalten, mit seinem dritten Treffer das halbe Dutzend voll zu machen.

Das erste Derby-Finale in der Best-of-three-Serie wird am kommenden Freitag (20 Uhr) am Pferdeturm gespielt. Sonntag (18 Uhr) kommt es in Langenhagen zum zweiten Finale.

Jens Wilke


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