Navigation:
Dienstag startet die zweite Runde der Play-offs. Schaffen es die Hannover Indians so gut wie gegen Neuwied?

Dienstag startet die zweite Runde der Play-offs. Schaffen es die Hannover Indians so gut wie gegen Neuwied?© Sielski

Eishockey

Play-offs: Was geht für die Indians?

Die Hannover Indians starten Dienstag in die zweite Play-off-Runde der Eishockey-Oberliga. Zu Gast ist ab 19.30 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm der EC Peiting. Erstmals seit ihrem insolvenzbedingten Abstieg aus der zweiten Bundesliga im Jahr 2013 treffen die Indians damit wieder auf einen Vertreter aus dem Süden der Republik.

Hannover. Mangels Vergleichen gegen die Mannschaften aus dieser traditionell sehr starken Region Deutschlands steht der ECH vor einer schwer einzuschätzenden Aufgabe. Das erkennt auch Trainer Fred Carroll bei dem Versuch, sich Informationen über den Gegner zu beschaffen. „Ich habe mit verschiedenen Trainern gesprochen und ein wenig Videomaterial gesammelt, das sind aber nur wenige Minuten“, sagt Carroll. Was er sicher weiß, ist, dass Ty Morris, Dominic Krabbat und Brad Miller zu den Peitinger Schlüsselspielern gehören. In seinem eigenen Kader sind alle Spieler bis auf Dennis Schütt einsatzfähig. Der ECH-Topverteidiger stand Sonnabend für zehn Minuten auf dem Eis, brach dann aber die Übungseinheit ab. Die Folgen seiner Gehirnerschütterung scheinen stärker zu sein, eine Rückkehr in der Peiting-Serie wird immer unwahrscheinlicher.

Wie weit kann es in den aktuellen Play-offs noch gehen? „Das kann man nicht sagen, in den Play-offs ist viel möglich. Zunächst freuen sich die Spieler, dass es nach einer Woche Pause endlich weitergeht“, sagt der Coach der Indians, die die für die zweite Liga erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht haben und folglich „nur“ um die Oberliga-Meisterschaft spielen. Zunächst muss die Serie gegen Peiting gewonnen werden - in der der Heimvorteil ein echter Bonus für den ECH sein kann.

Zwischen beiden Städten liegt eine Entfernung von 675 Kilometern. „Wir spielen alle zwei Tage gegeneinander. Ständig im Bus zu sitzen und am frühen Morgen wieder daheim zu sein, das ist eine echte Strapaze“, sagt Carroll. Diesen Stress hat sein Team vorerst nur am Donnerstag beim Spiel in Peiting. Die Süddeutschen reisen heute und am Sonnabend nach Hannover.


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige