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2. Liga

Indians verputzen Schwenningen mit 5:2

Ein Indianerehrenwort bricht man nicht. "Heute werden wir andere Hannover Indians sehen", lautete das Versprechen von Bernhard Kaminski nach dem 3:7 gegen Ravensburg. Und die Indians hielten Wort, rupften den Tabellenführer Schwenningen mit 5:2.

Vor Spielbeginn schienen die Trainer-Worte allerdings eine ungewünschte Bedeutung zu bekommen: Dass es der Medizinmann mit dem Team zuletzt nicht gerade gut meint, ist kein Geheimnis. Freitag trieb er es aber besonders bunt, denn plötzlich standen die Indians ohne Torwart da.

Doch der Reihe nach: Aufgrund der Oberschenkelverletzung von Thomas Ower und der Magen-Grippe von Peter Holmgren waren Jonas Langmann und Lukas Steinhauer für die Partie vorgesehen. Doch auch Langmann musste passen. Also sollte Steinhauer ins Tor und Ower auf die Bank.

Aus dem Plan wurde auch nichts. Beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Nummer vier. Was nun? Die letzte Lösung: Jetzt musste Ower in den Kasten – trotz Verletzung. Und der kranke Holmgren quasi vom Bett auf die Bank. Nun konnte der Eis-Spaß beginnen.

Doch so etwas kann tapfere Krieger nicht schocken. Eben so wenig wie das 0:1 in Unterzahl. Erst markierte Mannschaftskapitän Andrew McPhershon im Sitzen den Ausgleich, dann traf Topscorer Kevin Schmidt in Unterzahl zur Führung. So zähmt man wilde Schwäne am Pferdeturm.

Einmal kamen die Gäste noch zum Ausgleich. Die Rothäute schockte das nicht. Sie quälten Schwenningens Eisvirtuosen mit heftigem Körpereinsatz – da musste irgendwann sogar ein Tabellenführer passen. Und nach Fox` ausgefuchstem Treffer zum 3:2 konnte im Indianerland nichts mehr schief gehen.

Beste Indians: Ower, Sommerfeld, Dmitriev, Chamberlain

(Philipp Schaper)


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