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Hannovers Peter Baumgartner verfolgt Cam Keith.

Hannovers Peter Baumgartner verfolgt Cam Keith.© Daniel Reinhardt

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2. Liga

Indians kommen nicht in Fahrt

Herbe Enttäuschung am Pferdeturm: Von sechs Punkten hatte Indians-Trainer Bernhard Kaminski vor dem Wochenende gesprochen – aber daraus wird nichts mehr: Der Eishockey-Zweitligist verlor am Freitagabend mit 3:5 gegen Crimmitschau.

„Wir müssen 60 Minuten Eishockey spielen“, hatte Kaminski vor dem Spiel gefordert. Aber irgendwie hatten seine Indians da etwas falsch verstanden. Statt konsequent das ganze Spiel Vollgas zu geben, reduzierten sie ihr Programm gegen Crimmitschau noch weiter – auf 30 Minuten.

Im ersten Abschnitt schaffte es Stürmer Fraser Clair noch, sein Team über Kampf und Körpersprache mitzureißen. Das 0:1 (5.) konnten Daniel Hilpert und Tobias Stolikowski erfolgreich kontern, mit ihren Treffern drehten beide das Spiel (13. und 14.). Nach der ersten Pause war allerdings Schluss mit lustig. Marco Schütz (24.) und Daniel Rau (34.) brachten die Sachsen zurück auf die Siegerstraße. Bezeichnend fürs zweite Drittel: Eine der wenigen Indians-Chancen entstand aus Verzweiflung – Jamie Chamberlain lief verlassen von den nicht nachrückenden Mitspielern durch die Zone von Crimmitschau. Keine Ahnung, wohin mit den Puck, setzte er ihn an den Pfosten.

Der Rest war harte Kost für die 3454 Zuschauer. Der Gast schraubte das Ergebnis bis auf 3:5 in die Höhe. Erste „Kaminski raus“-Rufe quittierte die Mehrzahl der Fans noch mit Pfiffen – doch zufrieden war sicherlich niemand.

(Erik Zimmer)


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