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Spielten stark: Die Recken konnten sich über viele Tore freuen und führten lange Zeit gegen  den THW Kiel. Fotos: Sielski

Handball

Recken verlieren nur knapp - Kiel so gut wie Meister

Zur Pause lagen die Recken noch mit 15:13 vorn, mussten sich dann zum Schluss aber trotz starken Spiels geschlagen geben. Der THW Kiel gewann in Hannover mit 28:26 und ist nach diesem Sieg so gut wie Meister.

Hannover. Die Recken erwischten einen perfekten Start, lagen von Beginn an in Führung und bauten diese bis zur 18. Minute auf 12:5 aus. Bis zur Halbzeitpause hatte Kiel den Rückstand dann bereits bis auf zwei Tore aufgeholt, sah sich aber auch in der zweiten Häfte mit erbittertem Widerstand des TSV Hannover-Burgdorf  konfrontiert. Erst in der Schlussphase erspielte sich der THW einen knappen Vorsprung und rettete den schließlich ins Ziel.

Es war das letzte Heimspiel des scheidenden Recken-Trainers Christopher Nordmeyer (im Bild unten rechts) und seines Co-Trainers Alexander Grahl. Zum Abschied gabs Blumen und  Foto-Collagen von Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Bester Werfer der Recken war Regisseur Csaba Szücs mit sechs Treffern, fünfmal traf Domagoj Duvnjak für Kiel.

Dem THW Kiel ist die 20. deutsche Meisterschaft praktisch nicht mehr zu nehmen. Der Titelverteidiger gewann am vorletzten Spieltag der Handball-Bundesliga bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 28:26 (13:15) und geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Rhein-Neckar Löwen ins Saisonfinale am Freitag. Die Löwen gewannen zu Hause gegen die TSG Friesenheim mit 37:21 (16:8). Am letzten Spieltag hat Kiel außerdem zu Hause gegen den TBV Lemgo die weitaus leichtere Aufgabe als die Löwen, die beim Tabellenvierten SC Magdeburg spielen. Zudem spricht das Tordifferenz (+25) eindeutig zugunsten der Kieler. Dabei sah es lange Zeit so aus, als könne Hannover dem THW nach dessen enttäuschendem Champions-League-Wochenende die dritte Niederlage in Folge zufügen.


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