Navigation:
|
28:28

Recken schaffen Punktlandung

Verrückte Recken: Die Wundertüte der Handball-Bundesliga hat gestern in Berlin einen Sechs-Tore-Rückstand aufgeholt und mit dem 28:28 einen Punkt aus dem Fuchsbau Max-Schmeling-Halle geklaut. Am Ende stellten sie sich jedoch nicht mehr ganz so schlau an. Sogar ein Sieg wäre möglich gewesen. Doch Mait Patrail bekam in den Schlusssekunden keinen gefährlichen Wurf mehr aufs Berliner Tor.

Berlin. „Angesichts des großen Rückstandes haben wir natürlich einen Punkt gewonnen, nicht verloren“, sagte Recken-Trainer Jens Bürkle. Mit dem Ergebnis sei er „sehr zufrieden“. Allerdings hängt Bürkle immer noch der 25:31-Pleite vom vergangenen Wochenende gegen Leipzig nach, besonders wegen der „Art und Weise“. Bürkle sprach unter der Woche sogar von einer „kleinen Krise“. Doch die Recken schlampten in Berlin zunächst einfach blutlos weiter.
Hannover lag schnell 1:4 und 4:8 hinten. Bürkle nahm die erste Auszeit. Nützte wenig. Zu Pause lag sein Team mit 12:18 hinten. Eigentlich aussichtslos gegen ein Top-Team, das seit zehn Pflichtspielen nicht verloren hatte.

Um so wunderlicher der Auftritt nach der Pause. „Das sind wir sehr gut rausgekommen“, fand Bürkle. Torwart Martin Ziemer erfuhr mehr Unterstützung seiner Vorderleute, Hannover kam viel besser in die Gegenstöße. Gegen Göppingen zum Saisonstart hatten die Recken schon einmal einen Sechs-Tore-Rückstand aufgeholt und sogar in einen Sieg gedreht. In Berlin reichte es immerhin zu einem Punkt beim Vereins-Weltmeister.


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige