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Bundesliga

Recken kommen mit blauem Auge davon

In einem hochdramatischen Pokalkrimi haben die Handballrecken der TSV Hannover-Burgdorf am späten Sonnabend mit einem 26:24 (8:13)-Sieg gegen Bundesligaaufsteiger TuS N-Lübbecke bei der Final-Four-Vorrunde in Hildesheim das Endspiel erreicht.

Hannover. Nach 37 Minuten hätte allerdings wohl keiner der etwa 500 Fans in der Volksbank-Arena mehr einen Pfifferling auf die Hannoveraner gesetzt.

Beim Stand von 10:17 schien die Partie gelaufen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so oft an einem Torhüter gescheitert sind“, sagte Timo Kastening. Überragender Spieler auf dem Feld war bis dahin Lübbeckes Torhüter Peter Tatai. Dann ging ein Ruck durchs Team, das die Partie nach einem Doppelschlag von Kastening (9 Tore) und Morten Olsen (7) zum 20:19 (49.) gedreht hatte.

In der Schlussphase brüllten die Fans ihre Recken zum Sieg. Im Endspiel wartet jetzt am Sonntag um 15 Uhr West-Drittligist Leichlingen. Mit der Leistung der zweiten Hälfte sollte der Einzug ins Achtelfinale nur Formsache sein.


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