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Handball

Recken haben keine Chance gegen Löwen

Schon 20 Minuten vor dem Schlusspfiff verfolgte Recken-Trainer Jens Bürkle das Geschehen fast regungslos an der Linie. Alexander Petersson hatte die Rhein-Neckar Löwen mit 21:11 in Führung geworfen. Wie gelähmt wirkte auch das Spiel der Recken. „Wir haben nicht die nötige Gier an den Tag gelegt“, befand Bürkle. Ganz anders der Spitzenreiter, der am Ende für Bürkle „in der Höhe verdient“ mit 30:18 gewann.

Hannover. Vor dem Spiel hatte Bundestrainer Dagur Sigurdsson den Recken noch ein gutes Zeugnis ausgestellt: „Hannover hat einen starken Kader und kann um Platz sieben mitspielen.“ Tatsächlich zappelte der Ball nach dem Wurf von Morten Olsen nach 50 Sekunden im Netz der Löwen. 3051 Fans in der Swiss-Life-Halle sahen danach jedoch einen Klassenunterschied.

„Wir konnten nie Paroli bieten“, sagte Bürkle, der feststellen musste, „dass wir weit von den Ansprüchen entfernt sind, die derzeit reingeschrieben werden.“ Im Stile eines Top-Favoriten auf die Meisterschaft drehte der Tabellenführer das Blatt zum 5:1 (7.). Lars Lehnhoff, der schon nach zehn Minuten mit Schulterproblemen vom Feld musste, hatte da „noch ein gutes Gefühl“. Die Löwen drückten jedoch gnadenlos aufs Tempo und bauten in der Abwehr eine Mauer auf, durch die es für die Recken keinen Weg gab.

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