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ALLES IM GRÜNEN BEREICH: Recken-Trainer Jens Bürkle hat bei der TSV Hannover-Burgdorf seinen 2017 auslaufenden Vertrag bis 2019 verlängert. Foto: Treblin

ALLES IM GRÜNEN BEREICH: Recken-Trainer Jens Bürkle hat bei der TSV Hannover-Burgdorf seinen 2017 auslaufenden Vertrag bis 2019 verlängert. Foto: Treblin© Nigel Treblin

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Handball

Recken-Trainer Bürkle strahlt bis 2019

Das kommt plötzlich, aber wenig überraschend: Die TSV Hannover-Burgdorf hat den bis 2017 gültigen Vertrag mit Trainer Jens Bürkle vorzeitig verlängert. Langfristig bis ins Jahr 2019. Die Handball-Recken setzen auch auf der Trainerposition auf Kontinuität.

Hannover. „Verweildauern liegen auf dieser Führungsebene bei zweieinhalb Jahren, im Sport teilweise deutlich kürzer“, hatte Bürkle (35) erst Anfang Juni im NP-Interview gesagt. Er hoffte aber, „dass ich noch ein Weilchen hierbleiben kann“. Kann er.

„Es passt einfach. Meine Frau und ich fühlen uns sehr wohl hier“, betont Bürkle und schätzt die „optimalen Rahmenbedingungen“ in Hannover: „Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem gesamten Umfeld macht sehr viel Spaß und ist von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt.“

Geschäftsführer Benjamin Chatton war vor einem Jahr auf der Suche nach einem Nachfolger für Christopher Nordmeyer in der zweiten Liga in Rimpar fündig geworden. Er bewies Mut und verpflichtete den jungen, in der Bundesliga als Trainer komplett unerfahrenen Bürkle. Er „ist die Lösung mit einem Fundament für eine große Perspektive“, sagte der Manager damals - und fühlt sich heute bestätigt.

„Man konnte die Handschrift von Jens in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft im letzten Jahr sehr gut erkennen“, lobt Chatton und ist „gespannt auf die weitere Entwicklung“.

Bürkle katapultierte die Recken vom enttäuschenden Platz 13 aus der Vorsaison wieder zurück in die Top 10. Mit Rang sieben waren alle glücklich - zumal der Blick zwischendurch sogar weiter nach oben Richtung Europapokalplätze gegangen war.

Ausruhen will sich der ehrgeizige Schwabe darauf nicht. „Unsere Mentalität muss sein, demütig zu bleiben, aber trotzdem nach mehr zu streben“, sagt er, „wir haben noch viele Chancen, um Dinge zu optimieren.“ Damit meint er vor allem Konstanz - in allen Bereichen. In der Abwehr, im Angriff - und bei den Resutaten, die in der abgelaufenen Saison noch ziemlich schwankten.

Bislang scheint der Schwabe bei den Stars den richtigen Ton zu treffen. Auch mit dem starken Nachwuchs kommt er klar. „Nicht nur für den Feinschliff dieser Rohdiamanten ist Jens in den kommenden Jahren der passende Trainer“, glaubt Chatton.


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