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Setzt sich im Zweikampf durch: Recke Fabian Böhm lässt sich von Recken-Kapitän Kai Häfner nicht stoppen.

Setzt sich im Zweikampf durch: Recke Fabian Böhm lässt sich von Recken-Kapitän Kai Häfner nicht stoppen.
© Foto: Petrow

Handball

Recken-Feinschliff für die Bundesliga

Die Bundesliga-Stars der TSV Hannover-Burgdorf bereiten sich im Trainingslager auf die neue Spielzeit vor. Ein Besuch bei den Recken.

Barsinghausen. „Highway to hell“ dröhnt aus den Boxen. AC/DC zum Aufwärmen, dann ein bisschen Fußball. Es wirkt alles locker bei den Handball-Recken. Dabei ist harte Arbeit gefragt im Trainingslager in Barsinghausen. Feinschliff für die Bundesliga-Saison. Inklusive Kaffeepäuschen.

Früh aufstehen ist angesagt, seitdem die Recken am Montag im Sporthotel Fuchsbachtal residieren. Es herrschen beste Voraussetzung, um sich auf den Pflichtspielstart vorzubereiten. „Von den Zimmern sind es 30 Meter bis zum Kraftraum, 40 bis in die Halle und 50 bis zur Laufstrecke“, sagt Co-Trainer Iker Romero.

Morgens aufstehen, einen Kaffee – dann geht’s zum Dauerlauf. Duschen, Frühstück, Kraftraum, Mittagessen, Hallentraining, Essen, Schlafen. Alles durchgetaktet unter dem Kommando von Romero und Cheftrainer Carlos Ortega, die vor allem in der Abwehr einiges geändert haben. „Es läuft gut, wir können richtig Gas geben, die Spieler sind sehr fokussiert“, freut sich Romero. „Wir haben gute, clevere Spieler. Ich dachte, dass es länger dauert, bis die Änderungen funktionieren. Die Spieler haben Vertrauen in unsere Taktik. Und wenn sie Vertrauen haben, ist es einfach, erfolgreich zu sein.“ Das bewies auch der 31:27-Testsieg gegen Bundesliga-Konkurrent Magdeburg.

Sportlich geht es zügig voran, aber so ein Trainingslager bietet eben noch ganz andere Vorteile. „Wir sind 24 Stunden zusammen“, schildert Romero, „die Spieler trinken mal einen Kaffee zusammen, sprechen über dies und das, lernen sich kennen.“ Gut fürs Teamgefühl, vor allem für die drei Neu-Recken und das neue Trainerteam.

Fast zwei Stunden Training stehen an diesem Tag noch bevor, „das wird sehr intensiv“, sagt Romero. Geübt wird unter anderem das Verschieben in der Abwehr und Tempo-Gegenstoß. Immer mit Vollgas. „Wir müssen noch viel machen, aber die Grundlagen sind sehr gut“, sagt Romero. Bis zum Pflichtspielstart im Pokal gegen N-Lübbecke am 19. August sind es gerade mal zwei Wochen.

Nach dem harten Trainingslager dürfen die Profis kurz mal durchatmen. Das Wochenende gibt’s trainingsfrei. „Und nächste Woche nehmen wir ein bisschen das Gas raus. Wir haben viel gemacht, die Jungs sind natürlich ein bisschen müde“, sagt Romero. Müde – aber auf einem guten Weg.

Von Simon Szemkus


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