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HAT ALLES IM BLICK: Spielmacher Morten Olsen führte Hannover auch in Lübbecke zum Erfolg.

HAT ALLES IM BLICK: Spielmacher Morten Olsen führte Hannover auch in Lübbecke zum Erfolg.
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Handball-Bundesliga

Recken-Brust bleibt breit

Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf bleiben in der Erfolgsspur: Am Sonntag gewannen sie bei Aufsteiger TuS N-Lübbecke mit 25:21 – der vierte Sieg im vierten Spiel. Hannover thront weiter an der Tabellenspitze.

Lübbecke. Sie siegen einfach immer weiter: Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf gewannen gestern auch beim Letzten Lübbecke. Der 25:21-Erfolg war der vierte im vierten Ligaspiel. Die Recken thronen weiter auf Platz eins.

Leichtes Spiel hatten sie trotzdem nicht. Schon im Pokal in der ersten Runde hatte Hannover mit den Ostwestfalen große Mühe gehabt. Damals wendeten die Recken nach einem Sieben-Tore-Rückstand gerade noch das Aus ab. In solch eine bedrohliche Lage gerieten sie gestern Mittag nicht, aber Lübbecke wehrte sich verbissen gegen den Favoriten. „Das war das erwartet schwere Spiel für uns. Ich hatte ein bisschen Sorge“, gestand Trainer Carlos Ortega. „Aber ich bin zufrieden. Wir haben immer die Kontrolle behalten.“

Pavel Atman – nach Ermüdungsbruch im Fuß noch nicht fit – passte erneut. Ebenso wie Lars Lehnhoff (wieder Achillessehnenprobleme). Torwart Martin Ziemer hatte zwar Spielklamotten an, für ihn stand aber erneut Malte Semisch zwischen den Pfosten. Der hatte sich schon beim Sensationssieg gegen Kiel am Donnerstag in Paradeform präsentiert. Auch gestern fischte er wieder zahlreiche Bälle weg. Dazu stand die Abwehr vor ihm sehr kompakt und aggressiv.

Lübbecke hielt bis zum 7:8 gut mit, blieb dann aber acht Minuten ohne Tor. Die Recken zogen auf 11:7 davon, gingen mit einem 13:10 in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte kassierte der Gastgeber eine doppelte Zeitstrafe, aber Hannover konnte die Gelegenheit nicht ausnutzen. Casper Mortensen verwarf sogar einen Siebenmeter. Trotzdem setzte sich das Ortega-Team kurz darauf auf vier Tore ab.

Lübbecke ließ nicht locker, robbte sich ran auf zwei Tore (16:18 und 17:19), aber die Recken wurden nicht nervös und hatten immer die passende Antwort parat, wenn es eng zu werden drohte. Kapitän Kai Häfner traf zum 20:17, hinten glänzte Semisch mit einer Parade. Als dann auch noch Evgeni Pevnov zum 21:17 einnetzte, gab es am Sieg keine Zweifel mehr.

„Wir haben die Big Points immer zur richtigen Zeit gemacht“, sagte Semisch. „Es macht Spaß, wenn die Abwehr einen großen Teil zum Erfolg beiträgt“, freute sich Defensiv-Chef Sven-Sören Christophersen. Auch Manager Benjamin Chatton war zufrieden. „Wir haben die Aufgabe so angenommen, wie man das machen muss. Der größte Fehler wäre es gewesen, Lübbecke zu unterschätzen.“

Jetzt haben die Recken „eine Woche Zeit, die Tabellenführung zu genießen“, wie Ortega betonte. Am Sonntag (15 Uhr, Swiss-Life-Hall) steht das nächste Top-Spiel gegen Magdeburg an.

Von Simon Lange


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