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MAGISCHE ZAHLEN: Nach 60  Minuten stand esam 17. September 2011 sensationell 33:32 für Burgdorf gegen die Rhein-Neckar Löwen. Die TSV-Spieler feierten den Sieg ausgelassen mit den Fans.

MAGISCHE ZAHLEN: Nach 60 Minuten stand es am 17. September 2011 sensationell 33:32 für Burgdorf gegen die Rhein-Neckar Löwen. Die TSV-Spieler feierten den Sieg ausgelassen mit den Fans.© Florian Petrow

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Handball

Macht es die TSV Hannover-Burgdorf noch mal?

Als Trainer der TSV Hannover-Burgdorf braucht Christopher Nordmeyer einen klaren, nüchternen Blick nach vorn. Für einen Moment schwelgt er dann aber doch in Erinnerungen - und denkt an die 33:32-Sensation vor einem Jahr gegen die Rhein-Neckar Löwen.

Hannover. „Ich hatte die ganze letzte Saison ein Foto auf meinem Laptop als Bildschirmschoner. Die jubelnde Bank nach dem Sieg, dahinter ein verletzter Gustav Rydergard, der beide Krücken in die Höhe streckt“, beschreibt Nordmeyer. Der erste Saisonsieg, das Bild, „das hat uns die ganze Saison motiviert und angetrieben. Hat uns Kraft gegeben. Aber“, stellt der Coach klar: „Das hilft uns nicht mehr für dieses Spiel. Es hat keine Bedeutung mehr. Übrigens auch unser letzter Sieg gegen Wetzlar nicht. Das ist alles Vergangenheit.“

Denn am Sonntag (17.30 Uhr, AWD-Hall)) empfängt die TSV das zurzeit stärkste Team der besten Handball-Liga der Welt: die Rhein-Neckar Löwen, als einziges Team noch ohne Punktverlust.

Schafft Burgdorf trotzdem noch einmal die Sensation? Wäre es überhaupt noch eine? „Wir gehen sicher nicht als Favorit ins Spiel“, sagt Nordmeyer. „Die Unterschiede sind riesengroß. Der Etat, die individuelle Qualität der Spieler. Im Normalfall werden sie das Spiel gewinnen.“

Die Ausgangslage sei immer noch klar, aber nicht mehr in der Dimension vom Vorjahr. „Und das sollen alle Leute in der AWD-Hall sehen“, sagt Nordmeyer und schiebt nach: „Wir sind noch nicht auf Augenhöhe. Aber wir gucken nicht mehr von so weit unten. Und für ein Spiel kann es immer mal sein, dass man sich auf Augenhöhe des scheinbaren Favoriten begibt.“ Für Burgdorf und Nordmeyer stellt sich nur die Frage, „wie lange können wir auf so hohem Niveau spielen, sodass wir vielleicht in der entscheidenden Phase noch für die Punkte infrage kommen?“

Für Burgdorfs schwedischen Abwehrhünen Gustav Rydergard ist die Sache klar: „Wir haben eine guten Lauf. Und wir wollen den Löwen zeigen, dass sie hier nichts zu holen haben.“ Machs noch einmal, Burgdorf!


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