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EMOTIONAL: Runar Karasonist ein starker Recke.

EMOTIONAL: Runar Karason
ist ein starker Recke.© Florian Petrow

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Handball

Karason bleibt den Recken treu

Den einen Isländer (Olafur Gudmundsson) zog es vor zwei Wochen wieder in den Norden, der andere bleibt: Runar Karason verlängerte seinen Vertrag bei der TSV Hannover-Burgdorf bis Juni 2018.

Hannover. „Meine Familie und ich fühlen uns hier wohl. Wir sind sportlich und privat sehr zufrieden. Und daher gibt es auch keinen Grund wegzugehen“, erklärt der Isländer, der mit Sara Sigurdardottir und Söhnchen Salvar Runarsson (2) seit November 2013 in Hannover lebt.

Der 27-Jährige wechselte damals während der Saison von den Rhein-Neckar-Löwen zu den Recken. Sein erster Einsatz: das EHF-Pokalspiel in Schaffhausen. „Der Europapokal war eine großartige Erfahrung, die ich unbedingt wieder erleben möchte“, sagt der isländische Nationalspieler. Doch seine Recken dümpeln seit eineinhalb Jahren nur noch im breiten Mittelfeld der Liga herum. Deswegen will der Linkshänder nochmal angreifen: „Wir sind eine Mannschaft, die in die Top 10 der Bundesliga gehört, aber wir können mittelfristig auch wieder an Europa denken.“

Am rechten Rückraum soll es nicht liegen. Auf dieser Position sind die Recken am stärksten besetzt. Vor der Saison verlängerte bereits Kai Häfner seinen Vertrag. Trainer Jens Bürk- le lässt den Ballermann von Beginn an spielen. Im Laufe der Partie darf Karason ran. „Er verfügt über eine riesige Gewalt im Angriff“, lobt Bürkle. Beide teilen sich die Einsatzzeiten.

„Mit Kai und Runar haben wir auf der Position zwei Spieler, die sich hervorragend ergänzen“, sagt Manager Benjamin Chatton, „Runar ist ein Kämpfertyp, der sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken lässt und immer wieder stärker zurückkommt, wie er nach seinem Kreuzbandriss im letzten Jahr bewiesen hat.“


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