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Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf kommt 2017 nicht mehr auf die Füße. Gegen den TBV Lemgo setzte es im letzten Saison-Heimspiel eine 23:27-Pleite.

Motivator: Der angeschlagene Kapitän Torge Johannsen (Adduktoren-Probleme) will heute einen Sieg feiern,

Happy End einer Saison zum Vergessen? Die Recken haben in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen. Vor den letzten beiden Partien der TSV Hannover-Burgdorf zu Hause gegen Lemgo (Mittwoch, 19 Uhr) und beim Bergischen HC (Sonnabend, 16 Uhr) spricht Kapitän Torge Johannsen über Verantwortung im Abstiegskampf, Moral und Erlösung.

Hat Heimweh: Recken-Co-Trainer Roi Sanchez (links, mit Torwart Malte Semisch) verlässt die TSV Hannover-Burgdorf und trainiert in der neuen Saison die zweite Mannschaft vom neuen Meister und Champions League Final-Four-Teilnehmer FC Barcelona.

Sechs Mann weg. Nach dem letzten Saisonheimspiel am Mittwoch (19 Uhr) gegen den TBV Lemgo in der Swiss-Life-Hall verabschiedet Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf Erik Schmidt, Joakim Hykkerud, Csaba Szücs, Julius Hinz und Hendrik Pollex sowie Co-Trainer Roi Sanchez. Für Schmidt, Hykkerud und Szücs gibt es schon Ersatz.

Recken in der Krise
ER HAT EINEN PLAN: Recken-Trainer Jens Bürkle weiß, dass das Jahr 2017 ein gebrauchtes war – aber er will zumindest noch unter die Top 10.

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren. Die Handball-Recken sind 2017 immer noch sieglos, aber immerhin nicht mehr in den Abstiegskampf gerutscht. Der nächste Gegner TBV Lemgo steckt dagegen noch mittendrin. Die Ostwestfalen sind Mittwoch (19 Uhr, live im TV bei Sport 1) in der Swiss-Life-Hall zum letzten Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf zu Gast.

Handball-Bundesliga
Kai Häfner.

Es war lange Kampf – und ganz großer Krampf. Und am Ende haben es die Handball-Recken wieder nicht geschafft, ein Spiel zu gewinnen. Wieder waren sie so nah dran, führten mit sechs Toren. Wieder haben sie es vergeigt.

Krise bei den Recken
MIT WUT IM BAUCH: Die Recken um die Nationalspieler Kai Häfner (links) und Erik Schmidt können sich morgen beim Tabellenletzten HSC Coburg die Ergebnis-Sorgen von der Seele schießen. Seit 13 Spielen warten sie auf den ersten Sieg im Jahr 2017

Die Recken haben in den letzten drei Saisonspielen eigentlich nur noch ein einziges Ziel: „Einfach wieder ein Spiel gewinnen“, sagt Trainer Jens Bürkle. Denn die Bilanz in 2017 ist katastrophal: 13 Spiele, zwölf Niederlagen, ein Unentschieden. Am Mittwoch (20.15 Uhr) haben die Top-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf aber zumindest den vermeintlich leichtesten Gegner der Liga als Gegner: Es geht auswärts gegen den Letzten HSC Coburg.

MAL WIEDER WAS GUTES: Zu jubeln gab’s für die Recken um ihre Nationalspieler Kai Häfner (links) und Erik Schmidt lange nichts. Trotzdem steht der Klassenerhalt jetzt fest.

Am Ende mussten die Handball-Recken nicht mal etwas tun: Dank der 27:32-Niederlage des TBV Lemgo in Melsungen am Sonnabend steht der Klassenerhalt trotz der Horror-Bilanz in 2017 (zwölf Niederlagen, ein Unentschieden) fest fürs Hannover-Team. Jedenfalls zu 99 Prozent.

Recken in der Krise
BEDRÜCKT: Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton (links) und Trainer Jens Bürkle gucken ratlos nach der bitteren 24:25-Pleite gegen Leipzig.

Seit 2011 ist Benjamin Chatton (36) Ge­schäftsführer bei den Handball-Re­cken der TSV Hannover-Burgdorf. Doch die aktuelle Situation ist neu für den Erfolgsmanager: 13 Spiele 2017, zwölf Pleiten, ein Unentschieden. Im Interview steht er Rede und Antwort zur Horror-Bilanz.

Handball-Bundesliga
BITTE NICHT WIEDER: Leipzigs Trainer Christian Prokop, der zeitgleich Bundestrainer ist, jubelt beim Pokalsieg gegen die Recken im Dezember.

Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf bleiben trotz der Horrorbilanz in 2017 weiter und motiviert. Am Mittwoch (19 Uhr, Swiss-Life-Hall) geht’s gegen Leipzig und Neu-Bundestrainer Christian Prokop.

WAR DAS SCHÖN: Das Hinspiel gegen Leipzig gewannen die Recken auswärts 25:23. Morgen kommt der DHfK in die Swiss-Life-Hall – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen.

Lange her, dass die Recken zuletzt ausgelassen jubeln konnten. Fünf Monate, um genau zu sein. Nach der erfolgreichsten Hinrunde ihrer Bundesliga-Geschichte folgte der Absturz. Zwölf Spiele 2017, elf Niederlagen, ein Unentschieden. Am Mittwoch (19 Uhr, Swiss-Life-Hall) gibt’s gegen Leipzig die nächste Chance.

Harte Bandagen: Mait Patrail (links) im Duell mit Mindens Christoffer Rambo.

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf lassen beim 26:27 in Minden den nächsten Punkt in letzter Minute liegen.

TSV Hannover-Burgdorf
ER HÄNGT SICH REIN:

Das Gefühl des Misserfolges kennt Erik Schmidt aus seinem ersten Jahr in der Handball-Bundesliga. „Bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim ha­ben wir auch mehr Spiele verloren als gewonnen“, sagt der Kreisläufer der TSV Hannover-Burgdorf.

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