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Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf fahnden nach dem Ende für Jens Bürkle weiter nach einem neuen Trainer. Wird es wieder einer, der mit viel Fingerspitzengefühl auf seine Profis achtet – oder doch ein harter Hund? Einer, der sich auskennt im Geschäft und bei Hannovers Top-Handballern ist Christopher Nordmeyer (49). Von 2011 bis 2015 trainierte er die Recken in der Handball-Bundesliga. Für uns blickt der Bürkle-Vorgänger auf die vergangene Saison und die Horror-Rückrunde zurück – und sagt, was für ein Trainer jetzt kommen sollte.

Wird er der neue Recken-Trainer? Antonio Carlos Ortega war schon Coach beim ungarischen Top-Club Veszprém

Nach dem Aus für Trainer Jens Bürkle wegen der Sieglos-Serie in 2017 suchen die Recken der TSV Hannover-Burgdorf weiter nach einem Nachfolger.

Recken in der Krise
HARTER KAMPF: Recke Runar Karason (rechts) wird von BHC-Spieler Ace Jonovski angegangen.

Es war wie (fast) immer in diesem Jahr: Viel Krampf bei den Recken, zu viele Fehler, und wieder kein Erfolgserlebnis. Sogar bei Bundesliga-Absteiger Bergischer HC in Wuppertal verloren sie – und das auch noch krachend mit 24:32 (12:17). Hannovers Top-Handballer können einfach nicht mehr gewinnen. Abgerutscht von Platz fünf im Winter auf den elften Rang zum Saisonende. Die traurige Abschlussbilanz in 2017: 16 Spiele, 14 Niederlagen, zwei Unentschieden. Auch wenn es kein Recken-Offizieller bestätigen will: Am Ende der Horrorserie wird wohl die Trennung von Trainer Jens Bürkle stehen.

Es war wie (fast) immer in diesem Jahr: Viel Krampf bei den Recken, zu viele Fehler, und wieder kein Erfolgserlebnis.

MACHT DEN ABFLUG: Hannover-Handballer Csaba Szücs im Zweikampf mit Flensburgs Rasmus Lauge.

Eigentlich ist Csaba Szücs keiner, den die Emotionen so leicht übermannen. Aber am Mittwoch war er schon berührt, als Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton ihn nach dem letzten Heimspiel der Saison verabschiedete. Kein Wunder: Nach sechs Jahren bei der TSV Hannover-Burgdorf ist Schluss. Er wechselt zum Bergischen HC. Szücs sagt Tschüss! Doch ein Spiel steht noch an für seine Recken – am Sonnabend (16 Uhr) beim Bergischen HC. Und das wird doppelt emotional: Es ist das letzte Spiel für Szücs als Hannover-Handballer – und sein Noch-Club kann sein Bald-Team in die zweite Liga befördern.

ES BRAUCHT ZUSAMMENHALT: Die Recken Erik Schmidt, Runar Karason und Timo Kastening (von links) jubeln im Spiel am Mittwoch gegen Lemgo. Der erste Sieg in 2017 blieb aus – und morgen gibt’s beim Bergischen HC in Wuppertal im letzten Saisonspiel die letzte Chance.

Ein Saisonspiel noch, aber danach ist alles möglich. „Wir sehnen alle dem Ende der Saison herbei, so ehrlich muss man sein“, sagt Recken-Trainer Jens Bürkle.

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf kommt 2017 nicht mehr auf die Füße. Gegen den TBV Lemgo setzte es im letzten Saison-Heimspiel eine 23:27-Pleite.

Motivator: Der angeschlagene Kapitän Torge Johannsen (Adduktoren-Probleme) will heute einen Sieg feiern,

Happy End einer Saison zum Vergessen? Die Recken haben in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen. Vor den letzten beiden Partien der TSV Hannover-Burgdorf zu Hause gegen Lemgo (Mittwoch, 19 Uhr) und beim Bergischen HC (Sonnabend, 16 Uhr) spricht Kapitän Torge Johannsen über Verantwortung im Abstiegskampf, Moral und Erlösung.

Hat Heimweh: Recken-Co-Trainer Roi Sanchez (links, mit Torwart Malte Semisch) verlässt die TSV Hannover-Burgdorf und trainiert in der neuen Saison die zweite Mannschaft vom neuen Meister und Champions League Final-Four-Teilnehmer FC Barcelona.

Sechs Mann weg. Nach dem letzten Saisonheimspiel am Mittwoch (19 Uhr) gegen den TBV Lemgo in der Swiss-Life-Hall verabschiedet Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf Erik Schmidt, Joakim Hykkerud, Csaba Szücs, Julius Hinz und Hendrik Pollex sowie Co-Trainer Roi Sanchez. Für Schmidt, Hykkerud und Szücs gibt es schon Ersatz.

Recken in der Krise
ER HAT EINEN PLAN: Recken-Trainer Jens Bürkle weiß, dass das Jahr 2017 ein gebrauchtes war – aber er will zumindest noch unter die Top 10.

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren. Die Handball-Recken sind 2017 immer noch sieglos, aber immerhin nicht mehr in den Abstiegskampf gerutscht. Der nächste Gegner TBV Lemgo steckt dagegen noch mittendrin. Die Ostwestfalen sind Mittwoch (19 Uhr, live im TV bei Sport 1) in der Swiss-Life-Hall zum letzten Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf zu Gast.

Handball-Bundesliga
Kai Häfner.

Es war lange Kampf – und ganz großer Krampf. Und am Ende haben es die Handball-Recken wieder nicht geschafft, ein Spiel zu gewinnen. Wieder waren sie so nah dran, führten mit sechs Toren. Wieder haben sie es vergeigt.

Krise bei den Recken
MIT WUT IM BAUCH: Die Recken um die Nationalspieler Kai Häfner (links) und Erik Schmidt können sich morgen beim Tabellenletzten HSC Coburg die Ergebnis-Sorgen von der Seele schießen. Seit 13 Spielen warten sie auf den ersten Sieg im Jahr 2017

Die Recken haben in den letzten drei Saisonspielen eigentlich nur noch ein einziges Ziel: „Einfach wieder ein Spiel gewinnen“, sagt Trainer Jens Bürkle. Denn die Bilanz in 2017 ist katastrophal: 13 Spiele, zwölf Niederlagen, ein Unentschieden. Am Mittwoch (20.15 Uhr) haben die Top-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf aber zumindest den vermeintlich leichtesten Gegner der Liga als Gegner: Es geht auswärts gegen den Letzten HSC Coburg.

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