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Recken in der Krise
ER HAT EINEN PLAN: Recken-Trainer Jens Bürkle weiß, dass das Jahr 2017 ein gebrauchtes war – aber er will zumindest noch unter die Top 10.

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren. Die Handball-Recken sind 2017 immer noch sieglos, aber immerhin nicht mehr in den Abstiegskampf gerutscht. Der nächste Gegner TBV Lemgo steckt dagegen noch mittendrin. Die Ostwestfalen sind Mittwoch (19 Uhr, live im TV bei Sport 1) in der Swiss-Life-Hall zum letzten Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf zu Gast.

Handball-Bundesliga
Kai Häfner.

Es war lange Kampf – und ganz großer Krampf. Und am Ende haben es die Handball-Recken wieder nicht geschafft, ein Spiel zu gewinnen. Wieder waren sie so nah dran, führten mit sechs Toren. Wieder haben sie es vergeigt.

Krise bei den Recken
MIT WUT IM BAUCH: Die Recken um die Nationalspieler Kai Häfner (links) und Erik Schmidt können sich morgen beim Tabellenletzten HSC Coburg die Ergebnis-Sorgen von der Seele schießen. Seit 13 Spielen warten sie auf den ersten Sieg im Jahr 2017

Die Recken haben in den letzten drei Saisonspielen eigentlich nur noch ein einziges Ziel: „Einfach wieder ein Spiel gewinnen“, sagt Trainer Jens Bürkle. Denn die Bilanz in 2017 ist katastrophal: 13 Spiele, zwölf Niederlagen, ein Unentschieden. Am Mittwoch (20.15 Uhr) haben die Top-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf aber zumindest den vermeintlich leichtesten Gegner der Liga als Gegner: Es geht auswärts gegen den Letzten HSC Coburg.

MAL WIEDER WAS GUTES: Zu jubeln gab’s für die Recken um ihre Nationalspieler Kai Häfner (links) und Erik Schmidt lange nichts. Trotzdem steht der Klassenerhalt jetzt fest.

Am Ende mussten die Handball-Recken nicht mal etwas tun: Dank der 27:32-Niederlage des TBV Lemgo in Melsungen am Sonnabend steht der Klassenerhalt trotz der Horror-Bilanz in 2017 (zwölf Niederlagen, ein Unentschieden) fest fürs Hannover-Team. Jedenfalls zu 99 Prozent.

Recken in der Krise
BEDRÜCKT: Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton (links) und Trainer Jens Bürkle gucken ratlos nach der bitteren 24:25-Pleite gegen Leipzig.

Seit 2011 ist Benjamin Chatton (36) Ge­schäftsführer bei den Handball-Re­cken der TSV Hannover-Burgdorf. Doch die aktuelle Situation ist neu für den Erfolgsmanager: 13 Spiele 2017, zwölf Pleiten, ein Unentschieden. Im Interview steht er Rede und Antwort zur Horror-Bilanz.

Handball-Bundesliga
BITTE NICHT WIEDER: Leipzigs Trainer Christian Prokop, der zeitgleich Bundestrainer ist, jubelt beim Pokalsieg gegen die Recken im Dezember.

Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf bleiben trotz der Horrorbilanz in 2017 weiter und motiviert. Am Mittwoch (19 Uhr, Swiss-Life-Hall) geht’s gegen Leipzig und Neu-Bundestrainer Christian Prokop.

WAR DAS SCHÖN: Das Hinspiel gegen Leipzig gewannen die Recken auswärts 25:23. Morgen kommt der DHfK in die Swiss-Life-Hall – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen.

Lange her, dass die Recken zuletzt ausgelassen jubeln konnten. Fünf Monate, um genau zu sein. Nach der erfolgreichsten Hinrunde ihrer Bundesliga-Geschichte folgte der Absturz. Zwölf Spiele 2017, elf Niederlagen, ein Unentschieden. Am Mittwoch (19 Uhr, Swiss-Life-Hall) gibt’s gegen Leipzig die nächste Chance.

Harte Bandagen: Mait Patrail (links) im Duell mit Mindens Christoffer Rambo.

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf lassen beim 26:27 in Minden den nächsten Punkt in letzter Minute liegen.

TSV Hannover-Burgdorf
ER HÄNGT SICH REIN:

Das Gefühl des Misserfolges kennt Erik Schmidt aus seinem ersten Jahr in der Handball-Bundesliga. „Bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim ha­ben wir auch mehr Spiele verloren als gewonnen“, sagt der Kreisläufer der TSV Hannover-Burgdorf.

Das war eine gefühlte Niederlage für die TSV Hannover-Burgdorf. Im Handball-Bundesligaspiel gegen den TVB 1898 Stuttgart gab es am Sonnabendabend ein 24:24 (12:9)-Remis. Damit ging vor 4150 Zuschauern in der ausverkauften Swiss-Life-Hall zwar eine Serie von zehn Niederlagen zu Ende. Und mit jetzt 23 Punkten konnten die Hannoveraner immerhin einen deutlichen Abstand zur Abstiegszone wahren.

„Er ist einer der besten Torhüter der Liga“: Stuttgarts Johannes Bitter hält besonders gegen die Recken meistens überragend.

Die Bundesliga-Handballer aus Hannover sehnen sich nach zehn Pleiten in Folge einen Sieg herbei. Nun kommt Kellerkind Stuttgart – doch die Recken sind gewarnt.

KÄMPFERTYP: Fabian Böhm (links, gegen Löwe Kim Ekdahl) bleit bis 2020 bei den Recken.

Das ging fix: Fabian Böhm, erst im Sommer aus Balingen zu den Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf gewechselt, hat seinen 2018 auslaufenden Vertrag mit den Recken bis 2020 verlängert. Der Rückraumspieler (27) gilt als emotionaler Antreiber.

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