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NEUES ZUHAUSE: Die Recken starten mit einem Heimspiel in die neue Saison – gegen Flensburg in der Tui-Arena.

Das wird ein ganz schön hartes Stück Arbeit für Hannovers Handball-Stars! Am Dienstag wurden die ersten vier Spiele der neuen Bundesliga-Saison terminiert – und die Recken starten mit einem Heimspiel gegen Vizemeister Flensburg. Auch danach wird’s nicht leichter.

DHB-Pokal in Hannover
DIE NEUE RECKEN-FESTUNG: Hannovers Top-Handballer spielen – wie hier gegen Balingen – nächste Saison in der Tui-Arena. Und hier könnten sie die Vorrunde im Pokal hier ausrichten.

Es dauert zwar noch ein bisschen bis zum Pflichtspieldebüt des neuen Recken-Trainerduos Carlos Ortega und Iker Romero, doch jetzt steht fest: Das Pokal-Vorrundenturnier am 19. und 20. August findet in Hannover statt. Die Handball-Stars und ihre Starcoaches starten daheim! Das hatten die Recken zwar eigentlich anders geplant, doch aus der Not machen sie eine Tugend.

Neuer Co-Trainer der Recken
HAT BISS: Iker Romero jubelt bei der WM 2007 im Spanien-Trikot. 2015 beendete er seine aktive Karriere – und freut sich jetzt auf die erste Trainerstelle bei den Recken.

Er ist zwar ein Weltstar, bei den Recken geht Iker Romero (37) aber in die zweite Reihe: Der Weltmeister und Champions-League-Sieger wird neuer Co-Trainer. Der Spanier ist eine Frohnatur, hat richtig Lust auf seine erste Entscheider-Station. Mit uns spricht Romero über die Freundschaft zu Chefcoach Carlos Ortega, Druck – und er gibt ein Erfolgsversprechen ab.

Die neuen Star-Trainer
GUT GELAUNT: Mit dem Recken-Logo fühlen sich der neue spanische Hannover-Trainer Carlos Ortega (links) und sein Co Iker Romero schon sichtlich wohl.

Deutsch klappt noch nicht beim neuen Recken-Trainer Carlos Ortega (45). Aber Aufbruchstimmung versprüht er schon jetzt bei seiner offiziellen Vorstellung. Der spanische Star-Coach hat Großes vor mit Hannovers Handballern. Das Zeug für Europa? „Natürlich“, sagt Ortega wie aus der Pistole geschossen – allerdings auf Englisch. „Das Potential ist absolut da. Aber wir haben keine Zielvorgabe, keinen Tabellenplatz, der es unbedingt sein muss. Unser Hauptziel: Wir wollen in jedem Spiel mithalten, in jedem Spiel kämpfen, als sei es ein Finale. Dann können wir jeden schlagen.“

Der Neue bei den Recken: Carlos Ortega

Jetzt ist es offiziell: Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf haben den Spanier Carlos Ortega (45) als neuen Trainer verpflichtet.

TSV Hannover-Burgdorf
Manager Benjamin Chatton vor der Tui-Arena, der neuen Heimat der Recken. Foto: Petrow

Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf brauchen nach der Beurlaubung von Jens Bürkle vor einer Woche einen neuen Trainer. Gut möglich, dass der neue Coach schon am Freitag präsentiert wird. Als ein heißer Kandidat gilt der Spanier Antonio Carlos Ortega.

Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf fahnden nach dem Ende für Jens Bürkle weiter nach einem neuen Trainer. Wird es wieder einer, der mit viel Fingerspitzengefühl auf seine Profis achtet – oder doch ein harter Hund? Einer, der sich auskennt im Geschäft und bei Hannovers Top-Handballern ist Christopher Nordmeyer (49). Von 2011 bis 2015 trainierte er die Recken in der Handball-Bundesliga. Für uns blickt der Bürkle-Vorgänger auf die vergangene Saison und die Horror-Rückrunde zurück – und sagt, was für ein Trainer jetzt kommen sollte.

Wird er der neue Recken-Trainer? Antonio Carlos Ortega war schon Coach beim ungarischen Top-Club Veszprém

Nach dem Aus für Trainer Jens Bürkle wegen der Sieglos-Serie in 2017 suchen die Recken der TSV Hannover-Burgdorf weiter nach einem Nachfolger.

Recken in der Krise
HARTER KAMPF: Recke Runar Karason (rechts) wird von BHC-Spieler Ace Jonovski angegangen.

Es war wie (fast) immer in diesem Jahr: Viel Krampf bei den Recken, zu viele Fehler, und wieder kein Erfolgserlebnis. Sogar bei Bundesliga-Absteiger Bergischer HC in Wuppertal verloren sie – und das auch noch krachend mit 24:32 (12:17). Hannovers Top-Handballer können einfach nicht mehr gewinnen. Abgerutscht von Platz fünf im Winter auf den elften Rang zum Saisonende. Die traurige Abschlussbilanz in 2017: 16 Spiele, 14 Niederlagen, zwei Unentschieden. Auch wenn es kein Recken-Offizieller bestätigen will: Am Ende der Horrorserie wird wohl die Trennung von Trainer Jens Bürkle stehen.

Es war wie (fast) immer in diesem Jahr: Viel Krampf bei den Recken, zu viele Fehler, und wieder kein Erfolgserlebnis.

MACHT DEN ABFLUG: Hannover-Handballer Csaba Szücs im Zweikampf mit Flensburgs Rasmus Lauge.

Eigentlich ist Csaba Szücs keiner, den die Emotionen so leicht übermannen. Aber am Mittwoch war er schon berührt, als Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton ihn nach dem letzten Heimspiel der Saison verabschiedete. Kein Wunder: Nach sechs Jahren bei der TSV Hannover-Burgdorf ist Schluss. Er wechselt zum Bergischen HC. Szücs sagt Tschüss! Doch ein Spiel steht noch an für seine Recken – am Sonnabend (16 Uhr) beim Bergischen HC. Und das wird doppelt emotional: Es ist das letzte Spiel für Szücs als Hannover-Handballer – und sein Noch-Club kann sein Bald-Team in die zweite Liga befördern.

ES BRAUCHT ZUSAMMENHALT: Die Recken Erik Schmidt, Runar Karason und Timo Kastening (von links) jubeln im Spiel am Mittwoch gegen Lemgo. Der erste Sieg in 2017 blieb aus – und morgen gibt’s beim Bergischen HC in Wuppertal im letzten Saisonspiel die letzte Chance.

Ein Saisonspiel noch, aber danach ist alles möglich. „Wir sehnen alle dem Ende der Saison herbei, so ehrlich muss man sein“, sagt Recken-Trainer Jens Bürkle.

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