Drittes Spiel für den neuen 96-Trainer Mirko Slomka am Sonnabend in Hoffenheim. „Da muss mal ein Sieg kommen", fordert Slomka, der bisher zweimal verlor (0:1 in Mainz, 1:3 gegen Nürnberg). Er will mit Hannover 96 den Neustart schaffen. Auch die TSG Hoffenheim mit Trainer Ralf Rangnick steht unter Erfolgsdruck.
KEHRT BEI HANNOVER 96 DAS LACHEN ZURÜCK? Der neue Stürmer Arouna Koné beim Training.
VON ANDREAS WILLEKE
HANNOVER. Rechtzeitig zum richtungsweisenden Spiel am Sonnabend in Hoffenheim haben die Bundesligaplaner am Freitag zwei Termine festgesetzt, die wichtig werden könnten für 96. Es geht um die Relegationsspartien des 16. der Bundesliga gegen den Dritten der zweiten Liga. Am 13. Mai (20.30 Uhr) hat der Erstligist Heimrecht, am 16. Mai (18 Uhr) wird das Rückspiel ausgetragen. Nur der Sieger spielt in der nächsten Saison erstklassig. Beide Spiele zeigt die ARD live.
Es ist nicht lange her, da wäre dies eine Randnotiz gewesen. Aber nun, nach schon 20 Spielen, besetzt 96 Platz 16. Nach den letzten Niederlagen bei katastrophalen Leistungen gegen die noch schlechter platzierten Teams aus Berlin und Nürnberg könnte 96 froh sein, wenn man am Ende nicht direkt absteigt, sondern überhaupt die Relegation erreicht.
Aber so darf kein 96-Verantwortlicher denken. Der Klub will vielmehr den Neustart – dafür wurde auch neues Personal verpflichtet. Arouna Koné und Elson geben heute ihren Einstand. Sie sollen Tore machen und vorbereiten und damit gleich heute anfangen gegen den Klub von Ex-96-Trainer Ralf Rangnick.
Hoffenheim – das einstige schnell und kritiklos hochgejubelte Wunderkind des Fußballs – steckt ebenfalls in der Krise. „Sie haben dieselbe Situation wie wir, da muss mal ein Sieg kommen“, weiß Mirko Slomka. Auch dem neuem 96-Trainer täte ein Erfolg nach zwei Niederlagen ganz gut.
Vier Pleiten in Folge, sieben Spiele ohne Sieg (Hoffenheim), gegen fünf Niederlagen in Serie, neun Partien ohne Sieg (96) – da spielen am Sonnabend zwei Mannschaften, die das Siegen verlernt haben. „Es wird ein Spiel um Zweikampfdominanz“, vermutet Slomka, „wir dürfen uns nicht locken lassen.“
Denn „wenn Hoffenheim ins Rollen kommt, wirds schwer“, ahnt Slomka. In den letzten Wochen hats allerdings 96 noch immer geschafft, die Gegner ins Rollen zu bringen und aufzubauen – von Gladbach, Bochum bis Nürnberg. Es wäre für 96 an der Zeit, auch ins Rollen zu kommen.
Kommentare
Heute gibt es eine Klatsche !Vorhersage J.R61 – 06.02.10
VOr 6 Stundne hatte ich ja , auf der anderen Seite , im Kommentar , beretis Stellung bezogen, was faktisch abgeht Heute in Hoffenheim.Nun nach bereits 20 Minuten sieht es genau so aus.
Damit sollte das, was ich Voraussage zu Hannover , erneut zutreffen, gegen jeden Unker !
Trotzdem bleibe ich dabei , das kommende Heimspiel gewinnt Hannover !
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