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Tragödie

Große Bestürzung im DFB-Quartier über Enke-Tod

Der Tod von Nationaltorwart Robert Enke hat im Lager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft große Bestürzung ausgelöst.

Der Tod von Robert Enke löst Bestürzung bei den Kollegen aus der Nationalmannschaft aus.

Hannover. Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff informierten die Spieler und Betreuer am Dienstagabend im DFB-Quartier in Bonn. „Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte“, äußerte Bierhoff in einer ersten offiziellen Reaktion. Löw und das Team um Kapitän Michael Ballack hatten am Dienstagabend nach dem ersten Training für die letzten beiden Länderspiele des Jahres von dem Unglück erfahren.

Enke hatte am 28. März 2007 beim 0:1 gegen Dänemark in Duisburg sein Debüt für die A-Mannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegeben. In seinen weiteren sieben Länderspielen feierte er mit der DFB-Elf fünf Siege und spielte zweimal unentschieden. Sein letztes von nur acht Länderspielen bestritt er am 12. August diesen Jahres beim 2:0-Sieg in Baku gegen Aserbaidschan.

Schon beim Confederations Cup 1999 in Mexiko hatte Enke unter dem damaligen Teamchef Erich Ribbeck erstmals zum Nationalkader gehört, war aber bei dem Turnier nicht eingesetzt worden. Erst sieben Jahre später wurde der Schlussmann von Hannover 96 unter Löw erstmals wieder nominiert. Beim Länderspiel am 7. Oktober 2006 gegen Georgien (2:0) in Rostock saß er auf der Bank.

Zuletzt hatte Enke wegen einer bakteriellen Infektion die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele, bei denen er als Nummer 1 im Tor stehen sollte, verpasst. Für die aktuell anstehenden Länderspiele gegen Chile und die Elfenbeinküste war er noch nicht wieder nominiert worden. lni


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  • Robert Enke Matthias Kiel – 10.11.09
    Es gibt Dinge im Leben die man einfach nicht verstehen kann: Wir verlieren so ein unendlich fairen Sportler und feinen Menschen. Mit Ihm konnte ich mich als Fußballfan voll identifizieren und werde Robert Enke wohl auf ewig bei den 96 Spielen vermissen. Das ist wirklich alles nur endlos traurig, ich bin geschockt und wünsche seiner kleinen Familie jetzt ganz viel Kraft.
  • Robert Enke Günter Appuhn – 10.11.09
    Ich bin kein Fußballfan. Aber Robert Enke habe ich stets als fairen Sportler und Vorbild für die Jugend gesehen. Ich bin traurig.

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