Navigation:
AboPlus Online-ServiceCenter

Bundesliga

Diouf auf der Bank: Nürnberg-Sturm gegen Hertha

Der Auftrag ist eindeutig: „Wir haben ihn geholt, damit er für uns trifft“, sagt Trainer Mirko Slomka über Mame Diouf. Aber wann kann 96 erstmals über einen Jubel-Salto des Senegalesen staunen? 

Schützt sich vor der Kälte: Jan Schlaudraff beim Training.

© Ulrich zur Nieden

Hannover. Der 2,1 Millionen Euro teure Zugang von Manchester United wird Samsag in Berlin wohl erst einmal auf der Bank sitzen müssen – Einwechslung in der zweiten Halbzeit wahrscheinlich.

Slomka bezeichnet Diouf als „dynamischen und gefährlichen Spieler“. Als Nachteil sieht es der Trainer aber an, dass der Stürmer erst am Mittwoch bei 96 auf dem Platz stand. „Zwei Trainingseinheiten mehr wären natürlich sinnvoll gewesen“, meinte Slomka am Donnerstag, „das haben wir uns alle gewünscht.“

Dioufs verspätete Ankunft mit Folgen ist das eine, die vergebenen Offensivpositionen in der Startelf sind das andere. Wo bleibt Platz für Diouf im funktionierenden Gefüge? Die Mannschaft holte vier Punkte aus den ersten zwei Spielen dieses Jahres. Die offensive Anfangsformation für Berlin dürfte die vom Sieg gegen Nürnberg sein: Jan Schlaudraff und Moa Abdellaoue im Sturm, Konstantin Rausch links und Lars Stindl rechts.

Wie schon am Mittwoch stürmte Diouf im Trainingsspiel zunächst wieder nur in der B-Elf. Erst später testete Slomka die Variante mit Abdellaoue und Diouf als Doppelspitze. Zu einem Treffer führte das nicht. Die Abstimmung funktionierte noch nicht so recht, Diouf bot sich aber viel an und forderte Anspiele.

In seinen beiden bisherigen Trainingseinheiten hat sich Diouf immer wieder gut in Szene gesetzt. Slomka lobt auch, der Neue sei „schnell, kopfballstark und ein wuchtiger Typ“. Das sind Kriterien, „die uns in den letzten Wochen gefehlt haben. Deshalb haben wir nach so einem Stürmer gesucht – den haben wir jetzt gefunden.“

Dann müsste man ihn aber auch einsetzen. Diouf bemüht sich, schnell den Anschluss zu finden. Der 24-Jährige ist aufgeschlossen, freundlich, sucht Kontakt. Donnerstag verließ er als letzter Spieler den Platz in der AWD-Arena. Er fachsimpelte mit Ko-Trainer Norbert Düwel noch eine Weile auf Englisch.
 „Die Akzeptanz im Team konnte er sich schon erarbeiten“, sagte Slomka über den Senegalesen aus Manchester, „jetzt müssen wir ihn so richtig in die Mannschaft integrieren.“ Gelingt das schnell, wird der Torjäger schon bald in der Startelf stehen. Eben nur noch nicht in Berlin.

(TONI LIETO)


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

Bild des Tages

Feine Ausichten: Badewetter und dann den neuesten Badeanzug an. Den hier gibts allerdings noch nicht im Handel. Er stammt von der Fashionweek in Rio de Janeiro.

zur Galerie

Bürger schreiben Nachrichten

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung

MYHEIMAT.DE

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Leserservice

Kostenloses Probeabo

Wir möchten Sie einladen, die Neue Presse auszuprobieren - und zwar kostenlos und völlig unverbindlich. Bestellen Sie die NP zwei Wochen lang gratis und genießen Sie währenddessen alle Vorzüge eines vollwertigen Zeitungsabos. mehr