Christopher Avevor versucht am Donnerstag im Training Mame Diouf den Ball abzunehmen. Er wird morgen in Berlin in der Startelf stehen.
Hannover . „Mit mir wurde darüber noch nicht gesprochen“, sagte Avevor gestern in Anbetracht eines Einsatzes. Aber sein von Zuversicht geprägtes Lächeln verriet: Er geht davon aus, dass er morgen an der Seite von Mario Eggimann dafür sorgen darf, dass sich Trainer Mirko Slomkas Wunsch erfüllt: „Kein Gegentor kassieren.“
Nach der Rückkehr aus Portugal hatte der Trainer Avevor als „einen Gewinner des Trainingslagers“ bezeichnet. Der Abwehrspieler durfte bei der Rückrundengeneralprobe in Paderborn (3:2) ran, verursachte einen Strafstoß – und schaute ein paar Tage später beim 0:0 in Hoffenheim nur zu. Eggimann verteidigte seitdem als Haggui-Ersatz neben Pogatetz, jetzt fällt der aus. Sein Bundesligadebüt hatte Avevor im September 2010 beim 0:2 in Wolfsburg gefeiert – an der Seite von Christian Schulz. Der wiederum ist nach seinem Muskelfaserriss und erst zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft noch nicht fit. „Ihm fehlt noch die Spritzigkeit“, sagte Slomka.
Außerdem komme Schulz „eigentlich auf der linken Verteidigerposition in Frage und weniger als Innenverteidiger“, meinte Slomka. Dabei hat Schulz viele sehr gute Spiele für 96 als Innenverteidiger gemacht. Die Vorzüge von Schulz laut Slomka: „Mehr Routine und Ruhe am Ball.“ Avevors Qualitäten: „Zweikampfstärke, Schnelligkeit und die Aggressivität gegen den Ball.“
Avevors sechster Bundesliga-Einsatz morgen wäre sein erster in dieser Saison. Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk: Exakt eine Woche später wird Avevor 20 Jahre alt.