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VfB-Sportvorstand Robin Dutt (l) stärkt Trainer Alexander Zorniger den Rücken, jedenfalls bis zum Spiel gegen Ingolstadt.

VfB-Sportvorstand Robin Dutt (l) stärkt Trainer Alexander Zorniger den Rücken, jedenfalls bis zum Spiel gegen Ingolstadt. © Daniel Maurer

Fußball

VfB-Manager Dutt gibt Trainer Zorniger Jobgarantie

Mit Alexander Zorniger sollte beim VfB Stuttgart spielerisch und sportlich die große Wende kommen. Aber die Schwaben schwächeln unter dem emotionsgeladenen Trainer bislang gewaltig. Sportvorstand Dutt steht dennoch voll hinter seinem Wunschkandidaten.

Stuttgart. VfB-Sportvorstand Robin Dutt hat Alexander Zorniger eine Jobgarantie gegeben. "Ich sehe den Trainer nicht als das Problem", sagte der Stuttgarter Manager fünf Tage vor dem richtungweisenden Spiel des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga gegen den FC Ingolstadt.

Damit sprach Dutt dem bislang weitgehend erfolglosen, aber durch teilweise harsche Kritik an seinen Profis aufgefallenen Coach am Dienstag erneut das Vertrauen aus. Mit nur vier Punkten in acht Partien gegen häufig vermeintlich leichtere Kontrahenten ist der VfB weit hinter den Erwartungen geblieben. Nachdem die Schwaben in den zurückliegenden zwei Spielzeiten jeweils nur knapp den Abstieg vermeiden konnten, blieb der erhoffte Aufschwung unter Zorniger bislang aus.

Präsident Bernd Wahler ist wie Dutt trotz der schwierigen Situation weiterhin davon überzeugt, dass Zorniger der richtige Mann ist. "Wir haben ein Trainerprofil definiert und uns dann auf Zorniger geeinigt", sagte er in einer kleinen Presserunde im Clubzentrum. Dutt versicherte, der neue Coach sei "die absolute Nummer 1" gewesen. Auf Fragen, ob der inzwischen bei Borussia Dortmund tätige Thomas Tuchel ein Kandidat gewesen sei, ging er nicht ein.

Stattdessen stärkte der Sportdirektor Zorniger den Rücken: "Ich stehe hinter dem Trainer und seinem Weg. Ich bin überzeugt, dass der Trainer uns da wieder raus bringt." Trotz der Tabellenlage gibt es laut Dutt keine Deadline, bis zu der Zorniger Resultate liefern muss, um nicht doch vorzeitig seinen Posten zu verlieren. "Ich lasse mich in kein Zeitfenster pressen", sagte er.

Die Partie gegen den starken Aufsteiger Ingolstadt ist angeblich kein "Schicksalsspiel" für Zorniger. "Am Sonntag passiert nichts", versicherte Dutt. Für ihn ist der Trainer nicht der Allein- oder Hauptverantwortliche für die Misere. "Der Verein muss liefern. Der Verein ist für die Mannschaft verantwortlich", urteilte Dutt.

dpa


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