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Die Diskussionen um das Amt des DFB-Sportdirektors gehen weiter.

Die Diskussionen um das Amt des DFB-Sportdirektors gehen weiter. © Fredrik von Erichsen

Fußball

Rummenigge: Ein Sportdirektor beim DFB reicht

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat in der Sportdirektoren-Frage beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Zusammenlegung der Zuständigkeitsbereiche von A-Nationalmannschaft und den Junioren-Auswahlen angeregt.

München. "Ich habe diese Sportdirektoren-Diskussion nicht ganz verstanden und frage mich, warum es beim DFB überhaupt zwei Sportdirektoren gibt - einen für die A-Nationalmannschaft und einen für den Nachwuchs. Bei jedem Bundesligisten gibt es nur einen, der für beides zuständig ist. Warum nicht beim DFB auch?", fragte Rummenigge in einem Interview des "Kicker".

Während Oliver Bierhoff als Teammanager seit 2004 für die A-Nationalmannschaft verantwortlich zeichnet, sucht der DFB für den Juniorenbereich einen Nachfolger für den als Trainer zu Werder Bremen gewechselten Robin Dutt. Der ehemalige Coach von Leverkusen und Freiburg war als Nachfolger des jetzigen Bayern-Sportvorstandes Matthias Sammer in die DFB-Zentrale gekommen. Der Job sei nicht so zeitaufwendig, "dass man nicht von Frankfurt aus mit einer Person beides lösen kann", meinte Rummenigge.

Bis zum Bundestag im Oktober will DFB-Präsident Wolfgang Niersbach einen Dutt-Nachfolger präsentieren, allerdings bestehe kein Zeitdruck. Um die Kompetenzen und Aufgaben des Sportdirektors war öffentlich heftig diskutiert worden. Selbst aus der Deutschen Fußball-Liga (DFL) war dazu Kritik gekommen. Als Topfavorit auf die Dutt-Nachfolge gilt momentan Bundestrainer-Assistent Hansi Flick.

dpa


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