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Claudio Pizarro kämpft mit seinem Trainingsrückstand um schnell wieder eingesetzt werden zu können.

Claudio Pizarro kämpft mit seinem Trainingsrückstand um schnell wieder eingesetzt werden zu können. © Carmen Jaspersen

Fußball

Rekord-Torschütze Pizarro winkt Comeback bei Werder

20 Tage vor seinem 37. Geburtstag darf auf sein Comeback für Werder Bremen hoffen. Der mit 176 Treffern erfolgreichste ausländische Torschütze der Fußball-Bundesliga gehört zum Kader der Hanseaten für die Begegnung am Sonntag bei 1899 Hoffenheim.

Zuzenhausen. Der Peruaner kämpft zwar noch mit Trainingsrückstand, könnte aber als Joker kommen. "Solche Spieler brauchen nicht viel Zeit. Wir fragen ihn in fast jede Minute, wie es ihm geht", erklärte Trainer Viktor Skripnik. "Für uns ist es sehr wichtig, dass er dabei ist. Allerdings haben wir ihn nicht nur für die Partie in Hoffenheim verpflichtet."

Pizarros Einsatz hänge auch vom Spielverlauf ab. Der Stürmer hatte sich nach seinem Abgang beim FC Bayern München, wo er keinen Vertrag mehr erhielt, in Eigenregie fit gehalten und die komplette Saisonvorbereitung verpasst. Bei Werder stieg er erst am Dienstag ins Training ein. "Ich glaube, er kann noch mal der alte Pizza werden", meinte Skripnik.

In Hoffenheim will sich Chefcoach Markus Gisdol nicht den Kopf zerbrechen über Werders prominenten Rückkehrer: "Ich denke nicht, dass er für dieses Spiel eine große Rolle spielen wird. Auch wenn der Hype in Bremen um ihn groß ist." Den Kraichgauern droht nach drei sieglosen Spielen zum Saisonauftakt ein historischer Fehlstart, wenn es gegen Werder wieder nicht zu drei Punkten reicht.

Die TSG hofft auch, dass bei Kevin Kuranyi der Knoten platzt. Der 33 Jahre alte Neuzugang von Dynamo Moskau wartet noch auf seinen ersten Treffer für den neuen Arbeitgeber. "Er hat hart gearbeitet", sagte Gisdol. "Er ist ein vorbildlicher Profi, der sich immer weiter steigert und gesteigert hat".

dpa


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