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Sara Doorsoun-Khajeh wurde von der Bundestrainerin in den Kader der DFB-Frauen berufen.

Sara Doorsoun-Khajeh wurde von der Bundestrainerin in den Kader der DFB-Frauen berufen. © Ina Fassbender

Fußball

Neid holt Doorsoun-Khajeh ins Frauen-Nationalteam

Kurz vor dem Auftakt in die EM-Qualifikation hat Bundestrainerin Neid ein neues Gesicht im Frauen-Nationalteam präsentiert. Eine Essenerin darf Mitte September nun auf ihr Debüt im DFB-Trikot hoffen.

Frankfurt/Main. Ohne ein verletztes Trio, dafür mit der erstmals berufenen Sara Doorsoun-Khajeh startet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen in die EM-Qualifikation.

Bundestrainerin Silvia Neid nominierte die 23 Jahre alte Mittelfeldspielerin von der SGS Essen für das Heimspiel am 18. September in Halle/Saale gegen Ungarn sowie den Auswärtsauftritt in Zagreb gegen Kroatien vier Tage später. "Sara ist eine interessante Spielerin, die sich sehr positiv entwickelt hat. Jetzt wollen wir sehen, wie sie sich bei uns präsentiert", sagte Neid in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes.

Insgesamt stehen 21 Spielerinnen im DFB-Aufgebot, darunter auch die wieder berücksichtigte Anna Blässe (VfL Wolfsburg). Die Rekonvaleszentinnen Saskia Bartusiak (nach Außenbandanriss im Sprunggelenk) und Annike Krahn (nach Knöchelverletzung) sollen für die Länderspiele ebenfalls bereitstehen. Verzichten muss Neid dagegen verletzungsbedingt auf Lena Lotzen, Jennifer Cramer und Dzsenifer Marozsán, die noch zum Kader der WM in Kanada zählten.

Abgesehen von Ungarn und Kroatien trifft die deutsche Mannschaft in ihrer EM-Qualifikationsgruppe auch auf Russland und die Türkei. Neben allen acht Gruppensiegern qualifizieren sich die sechs besten Gruppenzweiten direkt für die Endrunde 2017 in den Niederlanden. Die beiden anderen Gruppenzweiten müssen in die Play-offs. Bei der WM in Kanada im Sommer hatte das deutsche Team Rang vier belegt.

dpa


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