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Neven Subotic freut sich wie ein Kind über seine Rückkehr.

Neven Subotic freut sich wie ein Kind über seine Rückkehr. © Carmen Jaspersen

Fußball

Langzeitverletzte kehren in BVB-Kader zurück   

Bei Borussia Dortmund schwinden die Personalsorgen. Nach langer Zwangspause feierten die einstigen Stammkräfte Neven Subotic und Jakub Blaszczykowksi in der Saisonvorbereitung ihr Comeback.

Dortmund. Selbst der von einem langwierigen Rückenleiden geplagte und seit einem Jahr fehlende Ilkay Gündogan verspürt Fortschritte. Die Rückkehr auf den Trainingsplatz versetzte Abwehrspieler Subotic in Euphorie: "So muss sich ein zehnjähriger Junge in Disneyland fühlen, nachdem er acht Monate auf diesen Tag gewartet hat."

Der Anfang November 2013 erlittene Kreuz- und Innenbandriss bereitet keine Probleme mehr - weder körperlich noch mental. "Im Großen und Ganzen passt es. Ich denke nicht mehr daran und gehe normal in die Zweikämpfe", sagte Subotic voller Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in die Startelf. Der Muskelaufbau und das Ausdauertraining in der Sommerpause machen sich bezahlt. Nie zuvor waren seine zu Saisonbeginn ermittelten Fitnesswerte besser. "Nur Sven Bender hatte bessere Werte", verriet der 25 Jahre alte Profi.

Der mit der Verpflichtung von Matthias Ginter verschärfte Konkurrenzkampf kann den Serben Subotic nicht schrecken. Neben dem wohl gesetzten Weltmeister Hummels streiten sich in Subotic, Ginter und Sokratis gleich drei Nationalspieler um einen freien Platz in der BVB-Innenverteidigung. Für Subotic ist das ein zusätzlicher Ansporn: "Dieser Konkurrenzkampf ist für uns alle super. Ich weiß: Mit 99 Prozent komme ich bestimmt nicht an mein Ziel."

Auch in der Offensive erhöhen sich für Jürgen Klopp nicht nur wegen der Transfers von Ciro Immobile, Adrian Ramos und Dong-Won Ji die personellen Alternativen. Schließlich kann der Dortmunder Coach langsam, aber sicher wieder mit Blaszczykowski planen. Beim Testspiel am Mittwochabend in Breslau bei Slask Wroclaw (3:0) gab der in der 88. Minute eingewechselte Pole ein überraschendes Kurz-Comeback.

Vorausgesetzt, das Knie bereitet nach dem am 25. Januar erlittenen Kreuzbandriss keine Probleme, wird der Flügelflitzer ins reguläre Mannschaftstraining zurückkehren. Einen Einsatz zum Ligastart am 23. August gegen Leverkusen hält Blaszczykowski jedoch für unwahrscheinlich: "Ich will mir durch ein Datum keinen Druck machen. Ich muss abwarten, wie schnell ich wieder der Alte sein kann."

Doch spätestens am 11. Oktober beim Spiel in der EM-Qualifikation gegen Weltmeister Deutschland will der Kapitän der polnischen Landesauswahl wieder vollends fit sein. "Wir sind Außenseiter, das ist eine gute Ausgangsposition für uns", sagte er den "Ruhr Nachrichten" (Freitag).

Zur großen Erleichterung von Klopp vermeldet auch das größte Dortmunder Sorgenkind, Mittelfeldspieler Gündogan, Fortschritte. Der nach diversen erfolglosen Therapieversuchen vorgenommene Eingriff im Juni an der Lendenwirbelsäule beschleunigt offenbar die Genesung. Die durch eine Wirbelentzündung verursachten Probleme gingen zuletzt mehr und mehr zurück.

Zu Beginn der Woche trainierte der Edeltechniker erstmals wieder mit Ball. "Der Eingriff hat gar nicht lange gedauert. Aber er hat auch psychisch etwas verändert", bekannte Gündogan in der "Sport Bild". Langsam wächst der Glaube an ein Ende der frustrierenden Leidenszeit. Im Herbst will er wieder spielfähig sein: "Ich bin froh, dass ich diese zwölf Monate hinter mir habe."

dpa


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