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Braunschweiger Fans verbrannten im November 2013 im Gastspiel in Hannover eine 96-Fahne.© dpa

Sicherheit

Innenminister planen weniger Gästefans bei Risikospielen

Die Innenminister von Bund und Ländern halten an Plänen einer Reduzierung der Gastkartenkontingente in den Stadien der Bundesliga fest. Die Reduzierung soll insbesondere für Spiele mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko gelten.

Berlin. Das geht aus einem Bericht des Nationalen Ausschusses Sport und Sicherheit (NASS) hervor, den die Innenminister in Koblenz einstimmig verabschieden wollen. Das fünfseitige Papier liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor.

Bislang steht jeder Gastmannschaft in der Bundesliga ein fester Satz von zehn Prozent der Tickets zu. Diese Quote soll vor allem für brisante Derby-Partien wie Hamburger SV gegen Werder Bremen oder Borussia Dortmund gegen Schalke 04, aber auch für alle anderen Spiele mit erhöhtem Risiko abgesenkt werden. Die Reduzierung soll „zu einem verbindlichen Element“ werden, heißt es in dem Papier.

Geplant sind die Einrichtung von Pufferblöcken und Blocksperren, die Ausgabe von Vouchern, das persönliche Ticketing sowie die kontrollierte Vergabe von Eintrittskarten durch die Vereine. Der Deutsche Fußballbund (DFB) und die Deutsche Fußballliga (DFL) lehnen diese Pläne laut dem Papier bislang ab. Einigkeit herrsche darin, künftig mehr Züge für den Transport von Fans zu Auswärtsspielen zur Verfügung zu stellen. Eine Analyse auf Basis der Saison 2014/2015 habe ergeben, dass insgesamt acht Züge ausreichten, um den gesamten Bedarf zu sichern und Ausschreitungen gewaltbereiter Fans deutlich einzuschränken


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