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Mesut Özil und Co. müssen auf Münchener Schützenhilfe hoffen. Foto: Will Oliver

Mesut Özil und Co. müssen auf Münchener Schützenhilfe hoffen. Foto: Will Oliver

Fußball

Hoffnung auf Schützenhilfe: Letzte Chance für FC Arsenal

Der FC Arsenal muss in der Champions League gegen Dinamo Zagreb unbedingt gewinnen - und auf eine Niederlage von Konkurrent Piräus hoffen. Der Krisen-Club Chelsea steht vor dem Spiel bei Maccabi Tel Aviv dagegen vor der Achtelfinal-Qualifikation.

London. Letzte Hoffnung Bayern München - der FC Arsenal kann nur mit Schützenhilfe des deutschen Rekordmeisters seine Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde der Champions League wahren.

Der Club mit den Fußball-Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker muss dazu seine Partie gegen Dinamo Zagreb am Dienstag gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von Olympiakos Piräus in München hoffen. Dann könnte es in zwei Wochen zu einem Gruppenendspiel kommen.

Sechs Punkte beträgt der Rückstand der Gunners (3 Punkte) zwei Spiele vor Schluss auf den griechischen Meister (9). Neben einem Dreier gegen Zagreb (3) und einem Sieg der Bayern (9) gegen Piräus, ist auch ein Erfolg in einem möglichen Finale zwei Wochen später in Griechenland Pflicht. Gleichzeitig muss nach dem 2:3 im Hinspiel auch der direkte Vergleich gegen Olympiakos für den Premier-League-Club sprechen. Ein 4:3 oder jeder Sieg mit zwei Toren Unterschied sind deswegen nötig.

"Es besteht eine kleine, aber reelle Möglichkeit", erklärte Arsenal-Trainer Arsène Wenger. Auch Mertesacker ist sich der alles andere als guten Ausgangslage bewusst. "Wir müssen gewinnen", sagte der Abwehrchef. "Das ist die einzige Chance, die wir noch haben, wenn wir Zweiter werden wollen."

Wenger geht fest davon aus, dass es zu einem "Finale" in Piräus kommt. "Wenn Bayern so spielt, wie sie im Rückspiel gegen uns agiert haben, werden sie Olympiakos schlagen", erklärte der Franzose. "Wenn wir jedoch so auftreten wie in München, sind unsere Chancen minimal."

Nach fünf Premier-League-Erfolgen in Serie und dem 2:0 in London gegen die Bayern wendete sich zuletzt das Blatt. Neben dem 1:5 beim Bundesligisten gab es für Arsenal in der Liga nach einem Unentschieden gegen Tottenham am vergangenen Wochenende eine 1:2-Pleite bei West Bromwich Albion. "Wir befinden uns derzeit in einer schwierigen Phase", meinte Wenger, der am Dienstag auf sechs Stammspieler verzichten muss.

Anders als in der Liga sieht es für den FC Chelsea in der "Königsklasse" deutlich besser aus. Die Mannschaft von Startrainer José Mourinho (7 Punkte), in der Premier League nur Tabellen-15., kann mit einem Sieg beim bisher punktlosen Außenseiter Maccabi Tel Aviv am Dienstag (20.45 Uhr) das Achtelfinal-Ticket buchen. Dann darf Dynamo Kiew (5) allerdings nicht beim Spitzenreiter FC Porto (10) gewinnen.

Neues Selbstbewusstsein dürfte sich der kriselnde Meister durch den 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Norwich City geholt haben. "Darauf können wir aufbauen und werden am Dienstag hoffentlich gleich nachlegen", sagte Chelsea-Kapitän John Terry.

dpa


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