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Uli Hoeneß kann sich kein schöneres Amt vorstellen.

Uli Hoeneß kann sich kein schöneres Amt vorstellen. © Marc Müller

Fußball

Hoeneß genießt den schönsten Job der Welt

Nach drei Jahren als Bayern-Oberhaupt kann Uli Hoeneß seine erste Wiederwahl als Präsident kaum erwarten. "Chef des FC Bayern München zu sein, ist der schönste Job der Welt", schwärmte der 60-Jährige vor der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters in München.

München. Vor drei Jahren war der langjährige Manager aus dem Vorstand der FC Bayern München AG ins Präsidentenamt gewechselt. Auch in der ehrenamtlichen Funktion mischt Hoeneß weiterhin an vorderster Front mit. "Uli Hoeneß ist ein wesentlich aktiverer Präsident als Franz Beckenbauer", sagte der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch.

Die Frontmänner Rummenigge und Hoeneß können den inzwischen rund 190 000 Mitgliedern beim Jahrestreffen in ihrer Basketball-Arena einen sportlich und finanziell bestens positionierten Verein präsentieren. Der scheidende Finanzchef Karl Hopfner kann nochmals "Rekordzahlen" bei Umsatz und Gewinn verkünden. Die Wirtschaftskraft des deutschen Krösus ist trotz der drei zweiten Plätze in der vergangenen Saison in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal weiter gewachsen. "Die wirtschaftliche Bilanz liefert einmal mehr den Beweis, dass der FC Bayern als Musterbeispiel für Financial Fairplay in Europa gilt", sagte Rummenigge. Der Umsatz des Gesamtkonzerns dürfte sich wohl erstmals an der 400-Millionen-Euro-Schwelle bewegen.

Auch sportlich könne sich der Tabellenführer "im Moment sehen lassen", betonte Rummenigge. In der 50. Bundesliga-Saison stehe an erster Stelle, "zielstrebig die deutsche Meisterschaft anzupeilen".

"Der FC Bayern steht da wie eine Eins", erklärte auch Hoeneß, der im November 2009 die Nachfolger von Beckenbauer angetreten hatte. An der Vereinsspitze steht der 60-Jährige gemeinsam mit Rummenigge (57), der seit zehn Jahren Vorstandsvorsitzender der FC Bayern AG ist und dessen aktueller Vertrag noch bis zum 31. Dezember 2013 läuft.

In der Vereinsführung kommt es dennoch zu einer Zäsur. Rummenigge spricht von einem "Generationswechsel", der mit der Verpflichtung von Matthias Sammer (45) als Sport-Vorstand im Sommer "eingeleitet" worden sei. Im ehrenamtlichen Bereich steht die Neuwahl von zwei Vizepräsidenten an. Für die Ämter von Fritz Scherer (72), der vor Beckenbauer Bayern-Präsident war, sowie Bernd Rauch (69) bewerben sich der am Jahresende aus dem AG-Vorstand scheidende Hopfner (60) sowie der Unternehmer Rudolf Schels (63) aus Regensburg.

"Wir haben viele tolle Schlachten zusammen geschlagen", sagte Hoeneß über seine scheidenden Präsidiumskollegen. Nun hoffe er "auf das Plazet der Mitglieder" für das neue Führungstrio des e.V. Rummenigge erwartet einen nahtlosen Übergang: "Wir sind gut aufgestellt. Die Basis des Clubs ist sehr stark." Bei der nächsten Versammlung 2013 sollen dann aber auch wieder Pokale auf der Bühne ausgestellt werden können. "In dieser Saison können wir uns mit gut nicht zufriedengeben. Unser Anspruch ist sehr gut. Das bedeutet: Titel!", erklärte Vorstandsneuling Sammer.

dpa


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