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Christoph Kramer will mit Gladbach in die Gruppenphase der Champions League.

Christoph Kramer will mit Gladbach in die Gruppenphase der Champions League. © Thomas Eisenhuth

Fußball

Gladbacher Glück: Dickste Brocken in Playoffs vermieden

Rom, Monaco, Bukarest, Bern oder Rostow: Auf einem dieser Wege kann Borussia Mönchengladbach den Sprung in die Champions League schaffen. Am Freitag wird gelost.

Düsseldorf. Die dicksten Brocken auf dem Weg in die Champions League bleiben Borussia Mönchengladbach erspart.

Durch das überraschende Ausscheiden von Schachtjor Donezk und dem RSC Anderlecht rutschte der Fußball-Bundesligist in die Gruppe der gesetzten Mannschaften für die Playoff-Auslosung am Freitag. Damit gehen die Gladbacher Teams wie Manchester City, FC Porto oder FC Villarreal aus dem Weg. Angesichts der nun möglichen Gegner war aber auch kein Jubelsturm zu erwarten. "Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Aber es wird nicht leicht. Wir bekommen in jedem Fall einen schwierigen Gegner", sagte Borussen-Profi Christoph Kramer.

Als der Berner Fußballprofi Milan Gajic um kurz vor 23.00 Uhr am Mittwochabend den entscheidenden Elfmeter im Spiel gegen Donezk verwandelte, befand sich der Borussen-Tross im Bus auf der Rückfahrt vom Testspiel in Kassel. Mit dem Berner Sieg war der Sprung in den Topf der gesetzten Teams perfekt, weil kurz zuvor mit RSC Anderlecht schon die erste Mannschaft mit dem besseren Koeffizienten als Borussia gescheitert war.

Nun stehen also AS Rom, AS Monaco, Steaua Bukarest, FK Rostow und Young Boys Bern als mögliche Gegner um den Einzug in die europäische Königsklasse bereit. Von leichten Gegnern kann man da sicherlich nicht sprechen. "Wenn man in die Champions League will, bekommt man einen guten Gegner, und den muss man versuchen zu schlagen", sagte Max Eberl. Der Sportdirektor betonte, dass es ein Gottesgeschenk sei, die Chance auf die Champions League in der eigenen Hand zu haben. "Sollte es die Europa League werden, haben wir auch etwas Großes geschafft", meinte Eberl.

Borussias Sportdirektor wird bei der Auslosung am Freitag in Nyon (12.00 Uhr) anwesend sein. Die beiden Playoff-Spiele finden am 16./17. und 23./24. August statt. Neben den Paarungen wird auch ausgelost, welcher Club zunächst Heimrecht hat. Anschließend wird festgelegt, an welchen Tagen gespielt wird. In bislang 151 Europapokalspielen haben die Gladbacher noch nie gegen Bukarest, Rostow, Rom und Bern gespielt.

Gegen den AS Monaco scheiterte Borussia 1996 im UEFA-Cup (2:4, 1:0). Gegen Young Boys Bern absolvierte die Mannschaft von Trainer André Schubert vor gut drei Wochen im Rahmen des Uhren-Cups ein Testspiel und gewann nach einem 3:3 nach 90 Minuten das Elfmeterschießen mit 5:4. Da traf der Berner Gajic zwar auch, doch Borussias Keeper Tobias Sippel konnte den Elfmeter von Leonardo Bertone parieren.

dpa


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