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Lukas Hradecky (l) nahm in Frankfurt sein neues Trikot entgegen.

Lukas Hradecky (l) nahm in Frankfurt sein neues Trikot entgegen. © Boris Roessler

Fußball

Frankfurt holt Finnlands Nummer eins Hradecky

Eintracht Frankfurts neuer Torwart Lukas Hradecky wechselt mit großem Ehrgeiz in die Fußball-Bundesliga. "Ich weiß, dass es einen harten Zweikampf mit dem anderen Torwart Heinz Lindner geben wird.

Frankfurt/Main. d. Aber ich komme hierher, um die Nummer eins zu werden. Die Bundesliga war immer mein Ziel", sagte der finnische Nationalkeeper bei seiner Vorstellung in Frankfurt.

Hradecky hatte zuvor einen Dreijahresvertrag bei der Eintracht unterschrieben. Der Verein verpflichtete den 25-Jährigen mit slowakischen Wurzeln vom dänischen Club Bröndby IF Kopenhagen.

Hradecky war nach Angaben von Sportdirektor Bruno Hübner "der absolute Wunschkandidat unseres Trainers Armin Veh." Der 21-fache finnische Nationalkeeper soll in Frankfurt den bisherigen Kapitän Kevin Trapp ersetzen, der im Juli für eine Ablösesumme von mehr als neun Millionen Euro zu Paris St. Germain gewechselt war. "Das sind sehr große Handschuhe, in die ich da schlüpfe. Ich weiß, dass Kevin in Frankfurt ein Idol war", meinte Hradecky.

Beim Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal am Samstag beim Bremer SV wird er der Eintracht noch fehlen. Hradecky wird über das Wochenende zurück nach Kopenhagen fliegen, um einige persönliche Sachen zu packen. Nach Frankfurt war der Trapp-Nachfolger am Freitagfrüh direkt von seinem letzten Spiel mit Bröndby IF in der Europa-League-Qualifikation bei Omonia Nikosia auf Zypern geflogen.

Dort sah Hradecky in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte, weil der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Zeitspiel entschied, nachdem der Torwart einen aufs Spielfeld geworfenen zweiten Ball zurück ins Aus gekickt hatte. "Er hat das falsch gesehen. Ich bin kein Bad Boy", meinte Hradecky.

dpa


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