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Gonzalo Castro verlässt Leverkusen und geht zum BVB.

Gonzalo Castro verlässt Leverkusen und geht zum BVB. © Federico Gambarini

Fußball

Erster Neuzugang für Tuchel: BVB verpflichtet Castro

Bei Borussia Dortmund haben die Umbauarbeiten für die Zeit nach Jürgen Klopp begonnen. Nur einen Tag nach dem Saisonfinale verkündete der Fußball-Bundesligist in Gonzalo Castro seinen ersten Neuzugang.

Dortmund. Der 27 Jahre alte Leverkusener nutzte eine Vertrags-Ausstiegsklausel, die ihm einen vorzeitigen Wechsel ermöglichte, und einigte sich mit dem BVB auf eine Zusammenarbeit bis 2019. "Wir freuen uns, in Gonzalo Castro einen erfahrenen, technisch versierten Mittelfeldspieler für uns gewonnen zu haben, der auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist", kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Verpflichtung.

Castro, der in 286 Bundesliga-Partien 25 Tore erzielte und 57 Treffer vorbereitete, gilt als Wunschspieler von Thomas Tuchel. Der Klopp-Nachfolger schätzt vor allem die Vielseitigkeit des fünfmaligen deutschen Nationalspielers. Dem Vernehmen nach ließ sich der Bundesliga-Siebte die Verpflichtung von Castro knapp zwölf Millionen Euro kosten. Die Qualifikation für die Europa League, die der Revierclub am Tag zuvor mit dem 3:2 über Werder Bremen perfekt gemacht hatte, erleichterte den Transfer. Schließlich kann der BVB mit Zusatzeinnahmen aus dem internationalen Geschäft planen.

Castro soll die Lücke schließen, die beim BVB durch das Karriereende von Sebastian Kehl und den voraussichtlichen Abgang von Ilkay Gündogan schon am Ende dieser Saison entstanden ist. Als weitere Verstärkung ist Johannes Geis im Gespräch, den Tuchel aus gemeinsamen Tagen beim FSV Mainz kennt. Doch der 21 Jahre alte Junioren-Nationalspieler wollte sich nach dem 0:2 seiner Mannschaft am Samstag in München noch nicht festlegen: "Es ist noch nichts entschieden."

Neben Kehl und Gündogan werden weitere Profis den BVB-Kader verlassen. Als Kandidat gilt Torjäger Ciro Immobile, den es zurück nach Italien ziehen soll. Einen radikalen personellen Schnitt hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke jedoch ausgeschlossen.

dpa


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