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Der Gladbacher Luuk de Jong (l) und der Fürther Thanos Petsos kämpfen um den Ball.

Der Gladbacher Luuk de Jong (l) und der Fürther Thanos Petsos kämpfen um den Ball. © Roland Weihrauch

Fußball

De Jong erlöst schwache Gladbacher: 1:0 gegen Fürth

Luuk de Jong war erleichtert. "So ist Fußball manchmal. Am Ende sind die drei Punkte wichtig", befand der Torjäger von Borussia Mönchengladbach nach dem hart erkämpften 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth.

Mönchengladbach. Vor 50 206 Zuschauern im Borussia-Park mussten die Gastgeber sogar ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen, ehe der Niederländer in der 74. Minute der Siegtreffer gelang. Damit bleiben die seit acht Heimspielen unbesiegten Gladbacher auf Europapokal-Kurs. "Jeder von uns möchte nächstes Jahr wieder international spielen", meinte Borussias Verteidiger Oscar Wendt.

Gladbachs Trainer Lucien Favre war trotz der schwachen Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Fürth ist auswärts extrem schwer zu spielen. Aber ich wusste, dass wir das Tor noch machen werden", sagte der Schweizer. Fürths Coach Frank Kramer konnte gut leben mit der Vorstellung seines Teams. "Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und sind nur durch eine Situation in Rückstand geraten, in der wir die Löcher nicht stopfen konnten", meinte der Trainer.

In seinem dritten Spiel als neuer Chefcoach hatte Kramer die Fürther Elf mutig und offensiv eingestellt. Von Beginn an übernahmen die Franken die Initiative und stellten die verblüfften Gastgeber mehrmals vor Probleme. Mit Felix Klaus, Edgar Prib und Torhüter Wolfgang Hesl rückten drei neue Spieler ins Team. Klaus vergab auch in der 20. Minute die beste Tormöglichkeit, als er aus kurzer Distanz an Marc-Andre ter Stegen scheiterte. Der Gladbacher Torhüter verhinderte zuvor bei zwei gefährlichen Distanzschüssen von Sercan Sararer (16.) und Thanos Petsos (17.) einen möglichen Rückstand.

Bei den Gastgebern kehrte nach der 0:2-Niederlage in Freiburg Juan Arango ins Team zurück, in der Innenverteidigung ersetzte Roel Brouwers den gesperrten Martin Stranzl. Es dauerte fast eine halbe Stunde ehe die Gladbacher besser ins Spiel fanden und durch Fernschüsse von Arango und Herrmann zu ersten guten Offensivaktionen kamen. Doch es schlichen sich viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten ins Spiel der Borussen, die immerhin in ter Stegen einen sicheren Rückhalt hatten.

Mit zunehmender Spieldauer gingen die Gladbacher engagierter zur Sache, doch viele Offensivbemühungen waren von Zufall oder Einzelaktionen geprägt. So scheiterte der gute Patrick Herrmann in der 49. Minute nach einem Solo knapp. Auf der anderen Seite rettete ter Stegen kurz darauf gegen Klaus. Immerhin erspielten sich die Gastgeber mehr Tormöglichkeiten. Erst schoss Amin Younes knapp daneben (52.), dann scheiterte de Jong an Hesl (53.). Auch Fürth blieb bei Kontern gefährlich, musste aber die Schlussphase ohne den des Feldes verwiesen Matthias Zimmermann (66.) überstehen. Die Entscheidung fiel, als de Jong einen Pass von Wendt zum umjubelten 1:0 einschob.

 

Spieldaten:

 

Ballbesitz in %: 63,8 - 36,2 Torschüsse: 19 - 20 gew. Zweikämpfe in %: 55,2 - 44,8 Fouls: 10 - 16 Ecken: 2 - 6

Quelle: optasports.com

dpa


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