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Schalke-Trainer André Breitenreiter nimmt seine Spieler in die Pflicht.

Schalke-Trainer André Breitenreiter nimmt seine Spieler in die Pflicht. © Guido Kirchner

Fußball

Breitenreiters Appell vor Derby: "Erwarte Schweinehunde"

Für Schalke 04 nimmt der Druck in der Bundesliga zu. Nach der Niederlage in Ingolstadt fordern Trainer und Aufsichtsratschef im Derby gegen Dortmund mehr Einsatz.

Gelsenkirchen. Fußball-Trainer André Breitenreiter nimmt seine Mannschaft von Schalke 04 vor dem Bundesliga-Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den Revier-Rivalen Borussia Dortmund in die Pflicht.

"Es sind alles saubere Jungs, die ich gerne zum Grillen einlade, aber ich erwarte auf dem Platz auch mal Schweinehunde, die gegen Widerstände angehen", sagte der Coach. Eine Woche nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt, bei der die Schalker enttäuschten, ist Breitenreiter überzeugt, dass sich seine Mannschaft im Derby mit mehr Leidenschaft präsentiert. "Die Spieler haben eine Reaktion gezeigt. Sie waren im Training bissig und motiviert", meinte der Coach. "Sie sind taktisch und emotional vorbereitet auf das Derby."

Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzender Clemens Tönnies appellierte ebenfalls an die Profis. "Jetzt sind Mannschaft und Trainer gefordert, eine Antwort zu geben auf das Spiel in Ingolstadt. Wir müssen zeigen, dass wir dieses Derby als das emotional wichtigste Spiel des Jahres sehen", sagte Tönnies der "WAZ".

Tönnies hatte zudem ausgeführt, dass der künftige Manager Christian Heidel, der diese Saison noch beim Liga-Konkurrenten Mainz 05 arbeitet, bereits im Juni seinen Posten in Gelsenkirchen antritt. "Er beschäftigt sich schon jetzt gedanklich viel mit Schalke 04. Heidel hat bewiesen, dass er ein Händchen hat für gutes Personal, für eine gute Trainer-Auswahl", meinte Tönnies.

Zeitnah möchte Tönnies auch den bis 2017 gültigen Vertrag mit Hauptsponsor Gazprom verlängern. "Wir sind in guten Gesprächen mit Gazprom-Chef Alexej Miller", erklärte Tönnies. Er kündigte an, demnächst nach Moskau fliegen zu wollen: "Dann sind wir guter Dinge."

dpa


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