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Münchens Präsident Uli Hoeneß stellte klar, dass er Bundestrainer Joachim Löw sehr schätzt.

Münchens Präsident Uli Hoeneß stellte klar, dass er Bundestrainer Joachim Löw sehr schätzt. © Friso Gentsch

Fußball

Bayern-Boss Hoeneß stärkt Löw den Rücken

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die Auseinandersetzung mit Bundestrainer Joachim Löw entschärft und ihm sogar den Rücken gestärkt. "Er ist ein Mann, dessen Arbeit ich sehr schätze.

Düsseldorf. Er hat vier oder fünf Jahre fantastisch gearbeitet", sagte er in Düsseldorf.

"Nach dem Griechenland-Spiel bei der Fußball-EM wurde er mit Gott verglichen. Jetzt soll gar nichts mehr sein. Das stört mich", sagte Hoeneß. Zugleich rückte er nicht von seiner Kritik am Führungsstil bei der Nationalmannschaft ab, nutzte aber das blamable 4:4 im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden nicht, um die Debatte anzuheizen. "Wenn jemand am Boden liegt, trete ich nicht drauf", erklärte Hoeneß. "Ich habe Löw vorher gewarnt, dass man die Spieler anhalten muss, etwas härter zu spielen, dass er sie härter anpacken muss." Mit einer "flachen Hierarchie" und "Arm in Arm über den Platz" gewinne man nichts.

Löw hatte nach dem Schweden-Spiel betont, dass er immer offen für sachliche und ehrliche Kritik sei. "Wenn die Vorschläge in eine völlig andere Richtung gehen, dann setzen wir uns auch damit intern auseinander und besprechen diese Ratschläge in unserem Trainerteam. Wir gehen nicht über alles hinweg", sagte der Bundestrainer. Er würde es gut finden, "wenn man es mir persönlich sagt und nicht über die Medien". Hoeneß berichtete in Düsseldorf, dass er sich sehr oft mit Löw austausche. Auf die Frage, wie Löw auf seine Kritik reagiert habe: "Er hat es sich angehört."

dpa


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