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Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang erzielte drei Treffer in Augsburg.

Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang erzielte drei Treffer in Augsburg. © Stefan Puchner

Fußball

Aubameyang trifft dreimal für den BVB - 4:0 in Augsburg

Auch dank eines Dreierpacks von Millionen-Einkauf Pierre-Emerick Aubameyang ist Borussia Dortmund standesgemäß in die neue Bundesligasaison gestartet. Die Champions-League-Finalisten von Trainer Jürgen Klopp hatten in einer hitzigen Auftaktpartie beim FC Augsburg zwar einige Probleme, kamen letztlich aber trotzdem zu einem ungefährdeten 4:0 (1:0)-Erfolg.

Augsburg. g. Die Schwaben deuteten zumindest an, auch in ihrer dritten Spielzeit im Fußball-Oberhaus mithalten zu können.

13-Millionen-Einkauf Aubameyang schoss den BVB in seinem ersten Bundesligaspiel durch drei sehenswerte Treffer (24./66./79. Minute) quasi im Alleingang zum Sieg, Robert Lewandowski (86.) traf per Foulelfmeter zum Endstand. Vor allem Aubameyang sorgte bei seinem Einstand in der deutschen Beletage für einigen Wirbel in der Dortmunder Offensive - ansonsten konnten Klopps Schützlinge noch nicht wirklich an so manche Großtat aus dem Frühjahr in der Champions League anknüpfen. Flink verteidigende Augsburger machten die spielerischen Unterschiede lange mit großem Laufeinsatz wett - vorne fehlte es den Schwaben aber zu oft an Durchschlagskraft und Glück. Erst in der Schlussphase ließen die Augsburger deutlich nach.

Schon nach wenigen Sekunden stand BVB-Außenstürmer Aubameyang erstmals im Mittelpunkt, als er nach einem langen Ball freie Bahn gehabt hätte - davon aber selbst überrascht schien und den Ball vertändelte. Etwas mehr als 20 Minuten später offenbarte der gabunische Nationalspieler dann umso deutlicher seine Qualitäten: Eine exakt getimte Flanke von Marcel Schmelzer beförderte Aubameyang vor 30 660 Zuschauern aus vollem Lauf per Kopf ins Netz. Und die Flickflack-Einlage danach war ähnlich sehenswert wie das Tor selbst.

Im ersten Bundesligaspiel nach den Abgängen der südkoreanischen Kreativkräfte Dong-Won Ji und Ja-Cheol Koo konzentrierte sich der FCA aufs Rackern und Fighten. Die Mannen von Coach Markus Weinzierl attackierten ihre Gegenspieler früh, mit der Unterstützung des Publikums ging hin und wieder auch etwas nach vorne. Großes Pech hatte Jan-Ingwer Callsen-Bracker (42.), dessen Kopfball von Sven Bender von der Torlinie gekratzt wurde. Schon zu Beginn war André Hahn aus aussichtsreicher Position an Mitchell Langerak gescheitert, der den gesperrten Roman Weidenfeller im BVB-Tor vertrat (2.).

Nach der Pause kam Sascha Mölders einen Schritt zu spät (58.), um den Australier ernsthaft in Bredouille zu bringen; drei Minuten später zielte der Augsburger Stoßstürmer dann per Kopf etwas zu hoch. Das sollte sich rächen, denn gleich die erste gut herausgespielte BVB-Chance des zweiten Durchgangs entschied das Spiel vorzeitig: Marco Reus schickte Aubameyang steil, der cool blieb und zum 2:0 einschoss. Elf Minuten vor Schluss fand sich der 24-Jährige nach einem neuerlichen FCA-Aussetzer schon wieder alleine vor dem FCA-Gehäuse - und krönte seine starke Leistung mit dem dritten Treffer, ehe Topscorer Lewandowski vom Elfmeterpunkt nachlegte.

dpa


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