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Sport Eishockey

Toller Kampf gegen Eisbären

Schade! Scorpions verlieren nach Penaltyschießen

Super-Kampf: Die Scorpions belohnten sich am Dienstagabend beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Eisbären Berlin in der TUI-Arena zumindest mit einem Punkt.

SIE STANDEN IMMER WIEDER AUF:  David Wolf verlor mit seinen Scorpions gegen die Eisbären Berlin erst nach Penaltyschießen.

© zur Nieden
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VON SIMON LANGE

HANNOVER. „Wann schießt er denn?“, schrie ekstatisch ein Scorpions-Fan, als Thomas Dolak durchs Berliner Drittel kurvte und den Schuss eine gefühlte Ewigkeit hinauszögerte. Im letzten Moment zog Hannovers Stürmer trocken ab. Die Scheibe rutschte links unten ins Netz – 3:3! Die Fans waren aus dem Häuschen.

Was für ein Kampfgeist! Erst am Sonntag hatten die Scorpions gegen Köln ein 0:2 in ein 3:2 umgebogen. Am Dienstagabend lagen sie gegen Berlin schon 0:2 und 1:3 hinten – und kamen wieder zurück. Dabei hatten sie sich erst finden müssen. Im Spiel eins ohne die Olympia-Fahrer Tore Vikingstad und Andy Reiss und ohne den länger verletzten Chris Herperger wirbelte Trainer Hans Zach die Reihen ordentlich durch. Jeder durfte mal mit jedem ran. Den Kader füllten Sergej Janzen, Marvin Krüger und Peter Baumgartner auf. Auch Meister Berlin war ersatzgeschwächt angereist – drei Olympia-Spieler und drei Verletzte fehlten. Entsprechend fahrig war der Beginn.

Erst in der 25. Minute klingelte es, leider auf der falschen Seite. Das beste Po­werplay-Team der Liga nutzte die Unaufmerksamkeit der Scorpions-Verteidigung. Denis Pederson brauchte nur noch die Scheibe über Torwart Travis Sott zum 0:1 ins Netz zu lupfen. Acht Minuten später ließ Jens Baxmann Scott wieder keine Chance – 0:2.

Berlin stärker, schneller, aber die Scor­pions bissiger. Kurz vor Ende des zweiten Drittels traf David Wolf aus kurzer Distanz – nur noch 1:2. Und die Scorpions blieben dran und ließen sich auch vom 1:3 durch Jeff Friesen (44.) nicht beirren. Nur 30 Sekunden später schob Adam Mitchell den Puck ein. Dann kam Dolaks großer Auftritt, er rettete die Scorpions in die Verlängerung. Im Penaltyschießen war Berlins Torwart Kevin Nastiuk aber nicht zu überwinden. Auf der Gegenseite traf Pederson zum 4:3-Endstand.


  • Artikel DIE REDAKTION – 11.02.10
    Liebe Leser, bei der ersten Fassung handelte es sich um einen Text der Deutschen Presseagentur. Wir haben ihn zunächst online gestellt, damit wir schnellstmöglich einen Bericht anbieten konnten. Unser Autorentext, der auch in der Zeitung erschienen ist, wurde später nachgereicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Geht doch ! Lemieux – 11.02.10
    Na also, geht doch ! Der geänderte Beitrag gefällt mir eindeutig besser und zeigt mir auch, dass der Autor nach seinem "Ausrutscher" kritik- und lernfähig ist, bravo ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Scorpions - Berlin Scorpion – 10.02.10
    Was habt ihr eigentlich, ist doch ein guter Bericht oder wurde der jetzt geändert ? Ich finde den gut.

    Generell muss man sagen:

    Wer erstklassigen Sport sehen will in HAnnover, sollte in die TUI Arena kommen, denn woanders sieht man im Moment fast ausschließlich Pleiten. Was noch hinzukommt ist der Charakter dieses Scorpions Teams, die dürfte es wohl nurnoch selten in der Sportlandschaft geben, das Geld nicht unbedingt die pimäre Rolle spielt...ein großes Lob an die Jungs, ihr seit spitze !
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Ich verstehe die NP SCHUUUULZ – 10.02.10
    Ich verstehe die NP, es gibt halt nur einen wirklichen Hannoverschen Eishocky-Club und das ist nunmal der ECH! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Berichterstattung Nordstädter – 10.02.10
    Nun ja, selbiges wird auf Seiten der Indiansfans eigentlich auch immer über die Artikel zu den ECH Spielen gesagt. Liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Dicken Respekt an die Scorpions für die Aufholjagden der letzten Spiele. Am Pferdeturm ja in letzter Zeit eher immer genau umgekehrt, erst führen und dann noch verlieren... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • "Ausgerutschter" Autor Lemieux – 10.02.10
    Ja, da hast Du Recht: Es ist schon verwunderlich, dass speziell diese Zeitung eine tolle kämpferische Aufholjagt der Scorpions mit "ausgerutscht" betitelt. Da könnte man glatt vermuten, dass der Autor mit seinen Gedanken selbst "ausgerutscht" ist, sich in hämischer Weise über die Noch-Niederlage freut und sich dadurch als eindeutiger Indians-Fan outet !? Schade, denn gerade ein Schreiberling sollte sich neutral zeigen und vor allem die positiven Dinge herausheben. Doch wie gesagt, auch nach meinem Eindruck begeistert er sich mehr für die "Leistungen" der Indians !? Man muss es halt so zu Kenntnis nehmen und kann sich über diese Ignoranz nur wundern. Den Indians drücke ich trotzdem die Daumen, dass sie den Klassenerhalt schaffen, denn auch sie vertreten Sport aus Hannover. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Berichterstattung baloo – 10.02.10
    Leider muss man immer wieder feststellen das die Neu Presse nur Spannend und Positiv übder den 3.Liga eishockey der Indians berichten kann ein traumhafte Leistung der Scorpions gegen die Bayern der DEL wir als ausgerutsch hingestellt obwohl jede andere Mannschaft gegen diese Berliner gesterne wohl haushoch verloren hätte. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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